Geboren & Gestorben

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Gestorben: Denise Bindschedler-Robert stirbt in Bern. Denise Marcelle Bindschedler-Robert war eine Schweizer Völkerrechtlerin. Von 1975 bis 1991 vertrat sie die Schweiz am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
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Gestorben: Ronald St. John Macdonald stirbt in Halifax, Nova Scotia. Ronald Saint John Macdonald war ein kanadischer Jurist, der sich vor allem dem Seerecht und den Menschenrechten widmete. Er wirkte unter anderem von 1961 bis 1972 als Professor an der University of Toronto sowie von 1972 bis 1990 an der Dalhousie University in Halifax, und fungierte an beiden Hochschulen zeitweise als Dekan. Darüber hinaus war er von 1980 bis 1998 der bisher einzige nicht-europäische Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Er gehörte ab 1979 dem Institut de Droit international an und erhielt Ehrendoktortitel mehrerer Universitäten sowie 2000 mit der Aufnahme als Companion in den Order of Canada die höchste zivile Auszeichnung seines Heimatlandes.
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Gestorben: Hermann Mosler stirbt in Heidelberg. Hermann Mosler war einer der bekanntesten deutschen Völkerrechtler der Nachkriegszeit. Von 1954 bis 1980 war er Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Zudem war er ab 1959 am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie von 1976 bis 1985 als erster Deutscher als Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag tätig.
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Gestorben: Gerald Fitzmaurice stirbt in London. Gerald Gray Fitzmaurice war ein britischer Jurist. Nachdem er von 1929 bis 1960 als Rechtsberater des britischen Außenministeriums gewirkt hatte, war er von 1960 bis 1973 als Richter am Internationalen Gerichtshof tätig. Anschließend wurde er 1975 Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, an dem er bis 1980 blieb.
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Gestorben: Helga Pedersen (Dänemark) stirbt in Korsør. Inger Helga Pedersen war eine dänische Juristin und Politikerin. Sie amtierte von 1950 bis 1953 als dänische Justizministerin und wurde 1971 als erste Frau zur Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewählt.

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Das 9. Zusatzprotokoll der Europäischen Menschenrechtskonvention, das jedem Bürger ermöglicht, sich mittels Individualbeschwerde persönlich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu wenden, wird in Rom zur Unterzeichnung aufgelegt. Es wird am 1. Oktober 1994 in Kraft treten. (6. November)
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Das 9. Zusatzprotokoll der Europäischen Menschenrechtskonvention, das jedem Bürger ermöglicht, sich persönlich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu wenden, wird vorgelegt.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2000

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Gründung: Die Preußische Treuhand GmbH & Co. KGaA ist ein Unternehmen, das sich die Durchsetzung vermeintlicher Eigentumsansprüche enteigneter Bewohner ehemaliger Ostgebiete des Deutschen Reiches zum Ziel gesetzt hat. Die Gesellschaft untersteht einer Vereinigung mit Sitz in Düsseldorf, die mögliche Eigentumsansprüche einzelner Vertriebener juristisch klären und durchsetzen möchte. Sie steht in keiner Beziehung zur ehemaligen Treuhandanstalt des Bundes. Im Dezember 2006 reichte die Preußische Treuhand 22 Einzelbeschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Die Ansprüche wurden vom Gerichtshof im Oktober 2008 für unzulässig erklärt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2003

Arbeit:
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Eintrittsrecht in den Mietvertrag des verstorbenen gleichgeschlechtlichen Partners (bis zum EGMR durch die HOSI Wien)

Alumni

2011

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Helen Keller, Professorin für Völkerrecht an der Universität Zürich, Mitglied im Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte seit (College of Europe)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2005

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Film: In Sachen Kaminski ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2005, der den Entzug des Kindes-Sorgerechts bei Eltern mit einer Lernbehinderung problematisiert. Die Handlung folgt einem authentischen Fall, der 2002 vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte letztinstanzlich verhandelt wurde.

Stab:
Regie: Stephan Wagner
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Produktion: Martin Bach
Musik: Irmin Schmidt
Kamera: Andreas Bein
Schnitt: Susanne Heller, Gunnar Wanne-Eickel

Besetzung: Juliane Köhler, Matthias Brandt, Amber Bongard, Anneke Kim Sarnau, Lena Stolze, Heikko Deutschmann, Aglaia Szyszkowitz, Dietz-Werner Steck, Alexandra von Schwerin
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Rundfunk: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellt fest, dass die österreichische Rundfunkgesetzgebung Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention über die Informations- und Meinungsfreiheit verletzt.

Tagesgeschehen

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Straßburg/Frankreich: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt Russland wegen der Verletzung des Rechts auf Meinungsfreiheit.
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Straßburg/Frankreich: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entscheidet, dass das deutsche Inzestverbot für Geschwister keinen Verstoß gegen das Grundrecht auf den Schutz des Familienlebens darstellt.
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Karlsruhe/Deutschland: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Regelungen zur Sicherungsverwahrung von Straftätern für verfassungswidrig und folgt damit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
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Straßburg/Frankreich: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärt die deutsche Regelung der Sicherungsverwahrung für unvereinbar mit der Europäischen Menschenrechtskonvention.
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Moskau/Russland: Die Duma stimmt nach jahrelanger Blockade der Straßburger Gerichtsreform des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu.

"Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte" in den Nachrichten