Eurotunnel

Der Eurotunnel (auch Kanaltunnelfrz.Tunnel sous la Manche, engl.Channel Tunnel) ist ein 50 km langer Eisenbahntunnel zwischen Folkestone in Kent (Vereinigtes Königreich) und Coquelles nahe Calais (Frankreich). Mit einem Streckenanteil von 37 km unter der Straße von Dover ist er der längste Unterwassertunnel der Erde. Die technische Infrastruktur (Tunnelbetrieb, -überwachung und -instandhaltung) sowie Pendelzüge für Kraftfahrzeuge werden von der Gesellschaft Groupe Eurotunnel S.A. betrieben. Die Eurostar Group Ltd. betreibt Hochgeschwindigkeitszüge mit Direktverbindungen zwischen Großstädten beiderseits des Kanals.

Das lange geplante und sehr kostspielige Tunnelbauprojekt, dem einige fehlgeschlagene historische Baupläne vorangingen, wurde 1994 vollendet. Der Eurotunnel besteht aus zwei eingleisigen Fahrtunneln und einem dazwischenliegenden zweistreifigen Servicetunnel für schmale Straßenfahrzeuge. Der Eurotunnel bietet somit seit 1994 eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen Frankreich und England.

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Entwicklung > Entwicklung in anderen Ländern

1967

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wurde von British Railways eine Feste Fahrbahn für den Einsatz im geplanten Kanaltunnel entwickelt und bei Radcliffe-on-Trent erprobt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1986

Werk:
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französischer Terminal des Ärmelkanal-Eurotunnels, Calais, Frankreich (Paul Andreu)

Wissenschaft & Technik

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Der Eurotunnel zwischen Calais in Frankreich und Folkestone in England wird für den Personenverkehr freigegeben.

Tagesgeschehen

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Eurotunnel: Nach dem Brand eines Lastwagens mit 14 Verletzten wird der Eurotunnel gesperrt.
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Sangatte/Frankreich: Wegen eines Feuers im Frachtbereich des Eurotunnels muss dieser für einige Stunden gesperrt werden. „Gefahr für Leib und Leben habe nicht bestanden“, so ein Sprecher des Unternehmens.

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