Evo Morales

Juan Evo Morales Ayma (* 26. Oktober 1959 in Isallavi im Cantón Orinoca im Departamento Oruro, Bolivien) ist seit dem 22. Januar 2006 Präsident Boliviens. Er ist Führer der sozialistischen bolivianischen Partei Movimiento al Socialismo (MAS) und der Bewegung für die Rechte der Coca-Bauern.

Evo Morales gewann mit 54 Prozent der Stimmen die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen am 18. Dezember 2005. Er wurde damit als erster Indígena Staatsoberhaupt von Bolivien und errang den deutlichsten Wahlsieg seit Ende der letzten Militärregierung 1982. Bei der Präsidentenwahl vom Dezember 2009 übertraf er mit einer Zustimmung von 64 Prozent der Bürger das Ergebnis von 2005. 2014 wurde Morales abermals mit großer Mehrheit von 61 Prozent wiedergewählt.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Evo Morales wird in Isallawi im Cantón Orinoca im Departamento Oruro, Bolivien geboren. Juan Evo Morales Ayma ist seit dem 22. Januar 2006 Präsident Boliviens. Er ist Führer der sozialistischen bolivianischen Partei Movimiento al Socialismo (MAS) und der Bewegung für die Rechte der Coca-Bauern.

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Evo Morales ist heute 58 Jahre alt. Evo Morales ist im Sternzeichen Skorpion geboren.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

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Rundfunkberichte: Christoph Peters und Linda Vierecke: BOLIVIEN – Mit kleinen Schritten aus der Armut, Deutschlandfunk „Hintergrund“ vom 14. Juni

2009

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Film: South of the Border ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 von Oliver Stone. Der Film besteht hauptsächlich aus Interviews mit lateinamerikanischen Regierungschefs. Darunter die Präsidenten Hugo Chávez (Venezuela), Evo Morales (Bolivien), Cristina Fernández de Kirchner (Argentinien), Rafael Correa (Ecuador), Raúl Castro (Kuba), Fernando Lugo (Paraguay) und Lula da Silva (Brasilien).

Stab:
Regie: Oliver Stone
Drehbuch: Tariq Ali, Mark Weisbrot
Produktion: José Ibáñez,
Fernando Sulichin
Musik: Adam Peters
Kamera: Albert Maysles,
Carlos Marcovich
Lucas Fuica
Schnitt: Elisa Bonora,
Alexis Chavez

Tagesgeschehen

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La Paz/Bolivien: Nach Protesten in der Bevölkerung tritt das Kabinett unter PräsidentEvo Morales geschlossen zurück.
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La Paz/Bolivien: Amtsinhaber Evo Morales gewinnt die Präsidentschaftswahl mit deutlicher Mehrheit.
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Brasilien: Beim Staatsbesuch von Frankreichs Präsident Jacques Chirac werden eine Reihe bilateraler Abkommen unterzeichnet und eine Absichtserklärung zur Förderung von Biokraftstoffen. Im Gefolge des Wiener EU-Lateinamerika-Gipfels wirft Chirac und sein Gastgeber Lula da Silva den USA vor, die Bemühungen zur Liberalisierung des Welthandels zu blockieren. Allerdings beharrt in der EU vor allem Frankreich auf umfangreichen Agrarsubventionen, die ärmeren Ländern schaden. Beide Präsidenten loben Boliviens neuen Staatschef Evo Morales und seine Verstaatlichung der Erdgasvorkommen, die einem «leidenden Volk» zugute käme. Auch Unternehmen aus Brasilien und Frankreich sind betroffen, doch wird seit dem EU-Gipfel Mitte Mai über Rechtssicherheit verhandelt.
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Bolivien: die vom neuen Staatspräsidenten Evo Morales versprochene Bodenreform läuft an. Eine unlängst veröffentlichte Studie der katholischen Kirche zeigte, dass 90 Prozent des Grundbesitzes in den Händen einer nur sehr kleinen Gruppe liegt. Über die Thematik war auch am Wiener EU-LAC-Alternativengipfel diskutiert worden.
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Bolivien/EU: Am Rande des EU-Lateinamerika-Gipfels in Wien ruft der bolivianische Präsident Evo Morales Europas Politiker auf, „die dunkle Geschichte aufzuarbeiten“, die mit der Kolonisierung Amerikas und der Entrechtung der indigenen Völker verknüpft ist. Morales verteidigt die Erdgas-Verstaatlichung und beschuldigt ausländische Konzerne, illegale Verträge mit früheren Regierungen abgeschlossen zu haben. Der ehemalige Koka-Bauer spricht sich für eine staatlich kontrollierte Koka-Produktion aus. Die derzeitige EU-Ratsvorsitzende, Außenministerin Ursula Plassnik fordert in diesem Zusammenhang Rechtssicherheit für die wirtschaftlichen Investitionen.

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