Fürstentum Walachei

Das Fürstentum Walachei (rumänischȚara Românească) war ein Staat mit dem Zentrum in Câmpulung und später in Curtea de Argeș, der zu Beginn des 14. Jahrhunderts unter dem Fürsten Basarab I. entstand. Bis 1330 stand das Fürstentum unter dem Supremat des Königreichs Ungarn, dem Jahr der Schlacht bei Posada, in der König Karl von Ungarn den Walachen militärisch unterlag.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Alexandru Marghiloman stirbt in Buzău, Fürstentum Walachei. Alexandru Marghiloman war ein rumänischer Politiker und Ministerpräsident.
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Gestorben: Vasile Alecsandri stirbt in Mircești, Rumänien. Vasile Alecsandri war ein rumänischer Dichter, Dramatiker und Politiker. Er sammelte rumänische Volkslieder und war bedeutsam für die Erweckung der rumänischen kulturellen Identität im Rumänien des 19. Jahrhunderts, sowie führend in der Bewegung für die Einigung der Moldau und der Walachei.
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Geboren: Alexandru Marghiloman wird in Buzău, Fürstentum Walachei geboren. Alexandru Marghiloman war ein rumänischer Politiker und Ministerpräsident.
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Gestorben: Nicolae Bălcescu stirbt in Palermo, Königreich beider Sizilien. Nicolae Bălcescu war ein rumänischer Historiker und Schriftsteller sowie einer der Anführer der rumänischen Revolution von 1848 in der Walachei.

1844

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Gestorben: Ioannis Georgios Karatzas stirbt. Fürst Ioannis Georgios Karatzas war in der Zeit von 1812 bis 1818 Herrscher über die Walachei. Der Fürst entstammte der phanariotischen Adelsfamilie Caradja. Jean Georges Caradja ging nach seiner Absetzung im Jahre 1818 mit seinem Neffen Prinz Alexandros Mavrokordatos ins Exil nach Italien.

Osmanisches Reich

1442

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Die türkischen Osmanen fallen in Siebenbürgen ein. Der Heerführer Johann Hunyadi besiegt einmal bei Sibiu und ein weiteres Mal am Donauklamm zwei gewaltige türkische Heere. Er ernennt Basarab II. zum Fürst der Walachei. Basarab II. entmachtet Mircea II. der vorübergehend von seinem Vater Vlad II. Dracul, dem regierenden Fürst der Walachei eingesetzt wurde.

Polen-Litauen / Russland

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Georg von Schnitzenpaumer, ein Gesandter Kaiser Maximilian I. (1493-1519), trifft über Königsberg kommend in Moskau ein, um den russischen Großfürsten für eine europäische Koalition gegen das jagiełłonische Vormachtstreben in Ostmitteleuropa zu gewinnen. Ihr sollten neben dem Großfürstentum Moskau der Deutsche Orden, Dänemark, Brandenburg, Sachsen und das Fürstentum Walachei angehören. Als Ergebnis der Gespräche wird ein förmlicher Bündnisvertrag geschlossen, gleichzeitig laufen die Vorbereitungen zu einem dritten Feldzug Moskaus gegen Smolensk an.

Gefechtskalender

1644

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In Mähren Gefechte gegen die rebellierenden Walachen. Später kam das Regiment nach Ungarn, hier Gefechte bei Freistadtl, Eperies, Palkonya, am Sajó u. A. (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Graf Montecuccoli“ Nr. 8)

Ereignisse

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Die vorausgegangene russische Besetzung der Donaufürstentümer Moldawien und Walachei löst die Kriegserklärung des Osmanischen Reiches an den Zaren aus.

Politik & Weltgeschehen

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Krimkrieg: Großbritannien stellt Russland ein Ultimatum zum Rückzug seiner Truppen aus den ottomanischen Provinzen Moldova und Walachei.
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Osmanisches Reich / Türkenkrieg: Nicolae Mavrogheni, Fürst der Walachei, flieht während des Russisch-Österreichischen Türkenkrieges mit seiner Armee aus Bukarest. Am 10. November wird die Stadt von den Österreichern eingenommen.

1462

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Johann Giskra nimmt den walachischen Fürsten Vlad III. Dr?culea durch eine Täuschung gefangen und übergibt ihn dem ungarischen König Matthias Corvinus. (2. Dezember)
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Beginn der Schlacht bei Posada, in der die Walachen unter Basarab I. die Ungarn unter Karl I. schlagen.

Europa

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Sonstige Ereignisse in Europa: /5. Februar: Unter Alexandru Ioan Cuza werden die beiden Fürstentümer Moldau und Walachei in Personalunion vereinigt. Das bildet die Grundlage für das 1861 gegründete Fürstentum Rumänien.

1601

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Osteuropa: Nach einer Versöhnung des nunmehr landlosen Mihai Viteazul, des früheren Fürsten der Walachei, Siebenbürgens und Moldaus, mit Kaiser Rudolf II. in Prag wird er als kaiserlicher Vasall gemeinsam mit dem habsburgischen Heerführer Giorgio Basta zur neuerlichen Kampagne ins Karpatenbecken geschickt. Mihai soll die Walachei und Siebenbürgen zurückgewinnen und dort als habsburgischer Vasall regieren. Gemeinsam besiegen sie das Aufgebot der siebenbürgischen Stände und des Fürsten Sigismund Báthory bei Guruslau/Gorószló am 3. August. Mihai, dessen Soldateska das Land wie in den Jahren zuvor wegen ausbleibender Soldzahlungen zu verwüsten beginnt, wird einige Tage später in Câmpia Turzii auf Anordnung von Giorgio Basta ermordet, da dieser ihn politisch für gefährlich hält.

1600

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Nach der Eroberung Siebenbürgens im Vorjahr gelingt dem walachischen Fürsten Mihai Viteazul im Mai auch die Eroberung des Fürstentums Moldau. Er vertreibt den moldauischen Woiwoden Ieremia Movila, der freundschaftliche Beziehungen zu Polen und Türken gepflegt hat. Dieser flüchtet nach Polen. Die von kaiserlichen Subsidien abhängige Herrschaft Mihais bricht jedoch bereits im Herbst zusammen, als polnische Armeen unter dem Grosskronhetman Jan Zamoyski Moldau und Walachei erobern, und die Verbände Mihais gemeinsam mit einem habsburgischen Heer unter Giorgio Basta am 18. September bei Mirislau (Miriszló) besiegen und aus dem Lande vertreiben.
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Weitere Ereignisse in Europa: Mihai Viteazul, Fürst der Walachei, erringt als Verbündeter der Habsburger im Zuge des Langen Türkenkrieges bei Şelimbăr einen Sieg gegen den mit dem Osmanischen Reich verbündeten Andreas Báthory, der kurzzeitig die Landesherrschaft über Siebenbürgen von seinem Vetter Sigismund Báthory übernommen hat. Anschließend vollzieht er - gegen den Willen der habsburgischen Verbündeten - die Vereinigung Siebenbürgens mit der Walachei.

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