FARC-EP

Die FARC-EP (eigentlich F.A.R.C.-E.P. für Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Ejército del Pueblo, deutsch Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Volksarmee) war eine linksgerichtete, sich selbst als marxistisch bezeichnende kolumbianische Guerillabewegung, die von 1964 bis Juni 2016 einen bewaffneten Kampf gegen den kolumbianischen Staat, seine Repräsentanten, die kolumbianischen Streitkräfte sowie gegen rechtsgerichtete paramilitärische Gruppen und Drogenkartelle führte, aber auch Unbeteiligte und Zivilisten zum Ziel einiger ihrer gewalttätigen Aktionen machte. Die FARC-EP ist gegenwärtig die größte und aktivste Guerillaorganisation Lateinamerikas.

Zu den wesentlichen Einnahmequellen der FARC-EP gehörten Entführung, Erpressung der lokalen Drogenkartelle, Goldabbau sowie die Herstellung und der Schmuggel illegaler Drogen, wie Coca. Zu diesem Zweck haben sich einige Fronten der FARC-EP mit einigen der mächtigsten Drogenkartelle der Umgebung verbündet, wobei sie zugleich gegen andere Kartelle und die kolumbianische Armee militärisch aktiv sind. In manchen Fällen wurden auch hohe Mitglieder dieser Drogenkartelle als Offiziere in die FARC-EP aufgenommen. Die FARC-Guerillas werden von Kolumbien, Peru, den Vereinigten Staaten, Kanada und bis September 2016 von den 28 EU-Mitgliedstaaten als terroristische Organisation eingestuft, während sie sich selbst als marxistische Volkskampfgruppe und Irreguläre Armee Kolumbiens bezeichnen.

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