Fabio Luisi

Fabio Luisi (* 17. Januar 1959 in Genua) ist ein italienischer Dirigent. Er war Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990–1996) sowie Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich (1994–2000), des MDR Sinfonieorchesters (1996–2007), des Orchestre de la Suisse Romande (1997–2002) und der Sächsischen Staatskapelle Dresden (2007–2010), wo er gleichzeitig als Generalmusikdirektor (GMD) der Semperoper wirkte. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Ab September 2010 vertrat er den erkrankten GMD James Levine als Erster Gastdirigent (Principal Guest Conductor) an der Metropolitan Opera in New York und wurde im September 2011 zum dortigen Chefdirigenten (Principal Conductor) ernannt. Darüber hinaus ist er seit der Spielzeit 2012/13 Generalmusikdirektor am Opernhaus Zürich. Für 2017 ist er auf drei Jahre als Chefdirigent des Dänischen Radio-Sinfonieorchesters bestellt, mit welchem er bereits im Jahr 2010 zusammenarbeitete. Er gilt als einer der führenden Interpreten italienischer Opern und des spätromantischen Repertoires und wurde für seine Aufnahmen mehrfach mit internationalen Schallplattenpreisen wie dem ECHO Klassik und dem Grammy Award ausgezeichnet.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Fabio Luisi wird in Genua geboren. Fabio Luisi ist ein italienischer Dirigent. Er war Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990–1996) sowie Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich (1994–2000), des MDR Sinfonieorchesters (1996–2007), des Orchestre de la Suisse Romande (1997–2002) und der Sächsischen Staatskapelle Dresden (2007–2010), wo er gleichzeitig als Generalmusikdirektor (GMD) der Semperoper wirkte. Seit 2005 steht er den Wiener Symphonikern vor. In der Saison 2012/13 wechselte er als Generalmusikdirektor an das Opernhaus Zürich und vertritt als Principal Conductor den GMD James Levine an der Metropolitan Opera in New York. Er gilt als einer der führenden Interpreten italienischer Opern und des spätromantischen Repertoires und wurde für seine Aufnahmen mehrfach mit internationalen Schallplattenpreisen wie dem ECHO Klassik und dem Grammy Award ausgezeichnet.

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Fabio Luisi ist heute 58 Jahre alt. Fabio Luisi ist im Sternzeichen Steinbock geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2009

Ehrung:
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erhielt Luisi gemeinsam mit der Staatskapelle Dresden für „Bruckner: 9. Sinfonie“ den ECHO Klassik in der Rubrik Orchester des Jahres.

Musik

2011

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Diskografie > CD: Johannes Brahms, Violinkonzert, Robert Schumann, 4. Sinfonie; Arabella Steinbacher, Wiener Symphoniker, 2007; erschienen bei Orfeo

2010

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Diskografie > CD: Jean-Luc Darbellay, Oyama, Requiem; Julie Kaufmann, Iris Vermillion, Christoph Genz, MDR Rundfunkchor Leipzig, MDR Sinfonieorchester, 2009; erschienen bei Claves

2010

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Diskografie > CD: Frédéric Chopin, 2. Klavierkonzert, Balladen Nr. 1/2/3/4; Lise de la Salle, Staatskapelle Dresden, 2009; erschienen bei Naive

2010

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Diskografie > CD: Robert Schumann, Sinfonie Nr. 1/2/3/4, Konzertstück für 4 Hörner & Orchester op. 86; Wiener Symphoniker, 2006–08; erschienen bei Orfeo

2009

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Diskografie > CD: Richard Strauss, Don Quixote, Romanze für Cello und Orchester, Sonate f-moll für Cello und Klavier; Jan Vogler, Louis Lortie, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2003/2008; erschienen bei Sony Classical

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Diskografie > DVD: Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen; Stephanie Blythe, Jonas Kaufmann, Hans-Peter König, Jay Hunter Morris, Eric Owens, Gerhard Siegel, Bryn Terfel, Deborah Voigt, Eva-Maria Westbroek, Orchester und Chor der Metropolitan Opera, James Levine, 2010–2012; erschienen bei DGG

2010

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Diskografie > DVD: Giuseppe Verdi, Rigoletto; Diana Damrau, Juan Diego Florez, Zeljko Lucic, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2008; erschienen bei EMI

2009

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Diskografie > DVD: Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 1, Gustav Mahler, 1. Sinfonie, Harald Genzmer, Presto aus der Suite für Klavier C-Dur; Margarita Höhenrieder, Staatskapelle Dresden; erschienen bei Medici

2009

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Diskografie > DVD: Giuseppe Verdi, Nabucco; Leo Nucci, Peter Dvorský, Giacomo Prestia, Maria Guleghina, Chor & Orchester der Wiener Staatsoper, 2001; erschienen bei TDK

2008

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Diskografie > DVD: Richard Strauss, Der Rosenkavalier; Anne Schwanewilms, Kurt Rydl, Anke Vondung, Hans-Joachim Ketelsen, Maki Mori, Sächsische Staatskapelle Dresden, 2007; erschienen bei Medici

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