Fahrenheit 451

Fahrenheit 451 ist ein dystopischer Roman von Ray Bradbury, welcher erstmals im Jahr 1953 veröffentlicht wurde. Der Roman erschien erstmals im Verlag „Ballantine Books“ (heute Random House) und wurde seitdem in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er basiert auf der Kurzgeschichte The Fire Man von Bradbury, die in Galaxy Science Fiction (Vol. 1, No. 5, Feb. 1951) erschien. Der Titel des Romans bezieht sich auf die hier angenommene (siehe unten) Selbstentzündungstemperatur von Papier bei 451 °F, welche 233 °C entspricht. Die erste deutschsprachige Übertragung stammt von Fritz Güttinger und erschien erstmals 1955 unter dem Titel Fahrenheit 451. Roman. im Arche Verlag in Zürich. Thematische Vorläufer waren Bradburys KurzgeschichtenDie Verbannten (1949) und Ascher II (1950).

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Literarische Dystopien

1953

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Fahrenheit 451 von Ray Bradbury (Dystopie)

Beispiele

1953

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Fahrenheit 451 von Ray Bradbury (Utopische Literatur)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1954

Ehrung:
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Hugo Award für Fahrenheit 451 (verliehen 2004!) (Ray Bradbury)

Liste einzelner Bahnen > Wieder abgebaute Systeme

1966

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Frankreich, Châteauneuf-sur-Loire: System SAFEGE; 1.400? m Teststrecke, errichtet ab 1959 am Standort des Unternehmens Baudin Chateauneuf? und verewigt in François Truffauts SpielfilmFahrenheit 451? .? Die Strecke wurde Ende der 1960er-Jahre abgebaut, der an einen Schrotthändler verkaufte Kabinenwagen diente noch zeitweilig als Hühnerstall.? (Einschienenbahn)

Roman

1985

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Vögel des falschen Paradieses (Güney Dal)

Kunst & Kultur

2001

Theater:
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Fahrenheit 451, Regie: Hakon Hirzenberger, mit Alexander Jagsch, Christian Stasser (Florian Carove)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1987

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Werke und Aktionen: Das Buch, das nie geschrieben wurde Neuauflage 2009, ISBN 978-3-9813001-1-6. – ein Buch mit leeren Seiten, zunächst als Einzelkunstwerk geschaffen, fand es zuletzt 2009 mit einem Vorwort und einer Einleitung versehen, den Weg in den regulären Handel. Die erste Fassung dieses Buchs ist manchmal noch auf Ausstellungen zu sehen, wogegen die Zweitausgabe im Rahmen einer öffentlichen Hinrichtung auf dem Königsplatz in München standrechtlich erschossen wurde. Uwe Knietsch bezog sich mit dieser Aktion auf die Vernichtungen von Büchern, Aufzeichnungen und Geschichten in der Geschichte der Menschheit und schloss alle Werke mit ein, die nie entstehen konnten. Auch verfälschte Werke gehören zu den symbolisch negierten Büchern, wie auch zensierte Texte, Bild-, Ton-, Datendokumente und Kommentare. 2008 folgte die letzte Hinrichtung einer Ausgabe des Buches im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennungen durch die Nazis, als Vorspiel zu einer Reminiszenz des Künstlers an Ray BradburysFahrenheit 451“ ebenfalls in München, durch die Erschießung mit einem M16-Sturmgewehr. Die dritte Phase der Kunstaktion war die Herausgabe des Buches als "Popularauflage", wie Uwe Knietsch es nennt, um es als realen Platzhalter für all die symbolisch vertretenen Werke und als stetige Erinnerung in jedem Bücherregal vorzuhalten. Der Künstler selbst versteht sich eher als Herausgeber oder „executive producer“ denn als Auor.

1953

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Werk > Roman: Fahrenheit 451 (Ray Bradbury)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2002

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Film: Equilibrium, auch unter dem Titel Equilibrium -Killer of Emotions bekannt, ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Kurt Wimmer aus dem Jahr 2002. Die Handlung ist stark vom Film und Roman Fahrenheit 451 inspiriert und entlehnt, außerdem finden sich auch Elemente aus Aldous Huxleys Roman Brave New World, aus George Orwells Roman 1984, Michael Andersons Film Logan’s Run und George Lucas’ Film THX 1138 wieder.

Stab:
Regie: Kurt Wimmer
Drehbuch: Kurt Wimmer
Produktion: Jan de Bont Lucas Foster
Musik: Klaus Badelt
Kamera: Dion Beebe
Schnitt: Tom Rolf William Yeh

Besetzung: Christian Bale, Angus Macfadyen, Emily Watson, Taye Diggs, William Fichtner, Sean Bean, Sean Pertwee, Dominic Purcell, Maria Pia Calzone, Matthew Harbour, Emily Siewert, Alexa Summer, Christian Kahrmann, David Hemmings

1970

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Hörspiele: Fahrenheit 451 (Mehrteiler) – Regie: Günther Sauer (Hansjörg Felmy)

1970

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Hörspiele: Fahrenheit 451 – Regie: Günther Sauer (Frank Barufski)

1970

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Hörspiele: Fahrenheit 451 (Alfred Balthoff)

1970

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Hörspiele: Ray Bradbury: Fahrenheit 451 (Mehrteiler), Regie: Günther Sauer, Übersetzung: Fritz Güttinger, Mitwirkende: Erzähler: Alf Marholm, Guy Montag: Hellmut Lange, Mildred, seine Frau: Marianne Mosa, Clarisse: Heidi Fischer, Beatty: Hansjörg Felmy, Black: Kurt Postel u.a., 218 Minuten WDR

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