Fahrgestell

Als Fahrgestell, Rahmen, Chassis oder Untergestell werden die tragenden Teile von Fahrzeugen bezeichnet. Tragende Teile haben die Funktion, den Antrieb, die Karosserie und die Nutzlast zu tragen und gegen äußere Krafteinwirkungen zu stabilisieren. Bei Fahrzeugen mit selbsttragender Karosserie ist die Karosserie das tragende Element.

Am Fahrgestell sind die Radaufhängungen, alle wesentlichen Antriebselemente wie Getriebe und Motor, gegebenenfalls die Karosserie oder Transportgutbehälter und Anhängerkupplungen befestigt. Fahrgestelle mit Rahmen können auch ohne Karosserie fahrtüchtig sein.

mehr zu "Fahrgestell" in der Wikipedia: Fahrgestell

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Frank Costin stirbt. Frank Costin war ein Ingenieur und Pionier der Monocoque-Bauweise. Frank Costin war der Bruder von Mike Costin, einem Mitgründer des Motorenherstellers Cosworth. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er bei de Havilland an Flugzeugen. Seine Kenntnisse in Aerodynamik und Flugzeugbau wandte er später erfolgreich im Bau von Renn- und Sportwagen an, so gestaltete er zum Beispiel die Form des Lotus Elite mit. 1959 gründete er zusammen mit Jem Marsh den Hersteller Marcos Cars und entwarf den „Xylon“ mit einem Fahrgestell aus Sperrholz. Wegen der Sperrholzkonstruktion geriet das Fahrzeug besonders leicht. Das Fahrgestell verkleidete er mit einer aerodynamisch effizienten Karosserie, was im Rennsport der Nachkriegszeit einen großen Vorteil darstellte.
thumbnail
Geboren: Bob Bell wird in Belfast, Nordirland geboren. Robert „Bob“ Bell ist ein britischer Ingenieur und Manager. Von 2011 bis 2013 war Bell technischer Direktor beim Formel-1-Rennstall Mercedes Grand Prix. Zuvor war er von 2003 bis 2010 Technischer Direktor der Chassis-Abteilung und von September 2009 bis Anfang 2010 Teamchef bei Renault F1.
thumbnail
Geboren: Frank Costin wird geboren. Frank Costin war ein Ingenieur und Pionier der Monocoque-Bauweise. Frank Costin war der Bruder von Mike Costin, einem Mitgründer des Motorenherstellers Cosworth. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er bei de Havilland an Flugzeugen. Seine Kenntnisse in Aerodynamik und Flugzeugbau wandte er später erfolgreich im Bau von Renn- und Sportwagen an, so gestaltete er zum Beispiel die Form des Lotus Elite mit. 1959 gründete er zusammen mit Jem Marsh den Hersteller Marcos Cars und entwarf den „Xylon“ mit einem Fahrgestell aus Sperrholz. Wegen der Sperrholzkonstruktion geriet das Fahrzeug besonders leicht. Das Fahrgestell verkleidete er mit einer aerodynamisch effizienten Karosserie, was im Rennsport der Nachkriegszeit einen großen Vorteil darstellte.

Beginn der Hochseeschifffahrt > 20. Jahrhundert

1956

thumbnail
Das erste Containerschiff entstand in den USA mit dem umgebauten Tanker Ideal X, als die Spedition McLean Trucking Co. damit anfing, die Aufliegergehäuse von Sattelschleppern ohne Fahrgestell über größere Seestrecken mit den Schiff zu befördern. 1960 gründete McLean die Reederei Sea Land Corporation. 1966 lief erstmals in Deutschland das Containerschiff Fairland der Reederei Sea-Land in Bremen ein. Ab 1968 begann die Umstellung der wichtigsten Liniendienste auf den Containerverkehr, zunächst im Nordatlantikverkehr von USA/Ostküste nach Westeuropa, ab Oktober 1968 der Transpazifikdienst zwischen Japan–USA/Westküste. Hier wurde von der NYK Line das weltweit erste gebaute Containerschiff, die Hakone Maru eingesetzt. Ende 1968 wurden vom Bremer Vulkan mit der Weser Express für den Norddeutschen Lloyd sowie von Blohm & Voss, Hamburg mit der Elbe Express für die Hapag die ersten Containerschiffe (je 750 TEU) in Deutschland gebaut. Sie kamen mit den Schwesterschiffen Rhein Express, Mosel Express auf der Nordatlantikroute in Betrieb. 1969 folgte die Umstellung des Liniendienstes Europa–Australien/Neuseeland auf den Containerverkehr, Ende 1971 Europa–Fernost, im Mai 1977 Europa–Südafrika sowie Europa–Karibik/Golf von Mexiko. 1981 folgte die Route Südafrika–Fernost (Safari Dienst). Damit war zunächst die Umstellung der wichtigsten Linienverbindungen auf den Containerverkehr vollendet. (Geschichte der Seefahrt)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2004

thumbnail
Auflösung: Die Ernst Auwärter Karosserie- und Fahrzeugbau KG, kurz EA, war ein namhaftes deutsches Karosseriebauunternehmen mit Sitz in Steinenbronn, das von den 1950er bis zu den 2000er Jahren hauptsächlich Reisebusse meist auf Basis von Mercedes-Benz-Fahrgestellen aufbaute. Spezialität waren Kleinbusse, sogenannte Clubbusse (bei EA „Clubstar“ und „Teamstar“ genannt), aber auch große Fernreiseomnibusse bis hin zum 15-Meter-Dreiachser („Eurostar“) wurden in kleinen Stückzahlen produziert.

1987

thumbnail
Auflösung: Carosserie + Spritzwerk Beutler AG, zuvor Gebr. Beutler & Cie. sowie Carosserie Beutler AG, war ein Schweizer Karosseriehersteller, der in Handarbeit Karosserien auf Personenwagen-Fahrgestellen herstellte.

1943

thumbnail
Gründung: Carosserie + Spritzwerk Beutler AG, zuvor Gebr. Beutler & Cie. sowie Carosserie Beutler AG, war ein Schweizer Karosseriehersteller, der in Handarbeit Karosserien auf Personenwagen-Fahrgestellen herstellte.

1854

thumbnail
Gründung: Die Ernst Auwärter Karosserie- und Fahrzeugbau KG, kurz EA, war ein namhaftes deutsches Karosseriebauunternehmen mit Sitz in Steinenbronn, das von den 1950er bis zu den 2000er Jahren hauptsächlich Reisebusse meist auf Basis von Mercedes-Benz-Fahrgestellen aufbaute. Spezialität waren Kleinbusse, sogenannte Clubbusse (bei EA „Clubstar“ und „Teamstar“ genannt), aber auch große Fernreiseomnibusse bis hin zum 15-Meter-Dreiachser („Eurostar“) wurden in kleinen Stückzahlen produziert.

"Fahrgestell" in den Nachrichten