Reichstag zu Augsburg

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Der Bruder des Kaisers, König Ferdinand I., eröffnet den Reichstag zu Augsburg zur Neuordnung der politisch-kirchlichen Verhältnisse im Reich.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Ferdinand I. (HRR) stirbt in Wien. Ferdinand I. Erzherzog von Österreich aus dem Geschlecht der Habsburger war von 1558 bis 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Seit 1521 war er Herrscher in den habsburgischen Erblanden und ab 1526/1527 König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Bereits zu Lebzeiten seines Bruders, des Kaisers Karl V., wurde er 1531 zum römisch-deutschen König gewählt.
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Geboren: Ferdinand I. (HRR) wird in Alcalá de Henares bei Madrid geboren. Ferdinand I. aus dem Geschlecht der Habsburger war von 1558 bis 1564 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Seit 1521 war er Erzherzog von Österreich und ab 1526/1527 König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Bereits zu Lebzeiten seines Bruders, des Kaisers Karl V., wurde er 1531 zum römisch-deutschen König gewählt.

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Ferdinand I. (HRR) starb im Alter von 61 Jahren. Ferdinand I. (HRR) war im Sternzeichen Fische geboren.

Ungarn / Osmanisches Reich

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Der Habsburger Ferdinand I. wird von den Ständen in Preßburg zum König von Ungarn gewählt.
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Die Türken unter Süleyman dem Prächtigen siegen in der Schlacht bei Mohács über die Ungarn. Ludwig II., König von Ungarn und Böhmen, ertrinkt auf der Flucht. Durch Erbfolge beziehungsweise Wahl (in Böhmen) fallen die Königreiche an seinen Schwager Ferdinand I. aus dem Haus Habsburg.

Ungarn

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Nach dem Tod von Johann Zápolya wird - in offenem Bruch des Friedensvertrags von Großwardein mit König Ferdinand I. - sein erst wenige Tage alter Sohn Johann Sigismund Zápolya von einer eilig einberufenen Adelsversammlung in Buda zum König von Ungarn gewählt. Die Vormundschaft übernimmt der Bischof von Großwardein, Georg Martinuzzi, und später seine Mutter Isabella Jagiellonica.

Politik & Weltgeschehen

1546

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Ende Oktober: Ferdinand I. fällt mit seinem Heerführer Sebastian von Weitmühl von Böhmen aus in Kursachsen ein und erobert Plauen. Gleichzeitig erklärt auch Moritz von Sachsen, dem die sächsische Kurwürde versprochen worden ist, seinem ernestinischen Cousin den Krieg. Rasch werden große Teile von Kursachsen erobert.

Europa

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Karl V. tritt von all seinen Ämtern zurück und übergibt das habsburgische Erbe seinem Sohn Philipp II. und das Heilige Römische Reich seinem jüngeren Bruder Ferdinand I. während er sich ins Kloster von Yuste in der spanischen Extremadura zurückzieht.
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Der Friede von Großwardein zwischen dem ungarischen König Ferdinand I. und Johann Zápolya beendet den ungarischen Bürgerkrieg. Die Streitparteien vereinbaren, dass die von Zápolya kontrollierten Gebiete nach seinem Tod an die Habsburger fallen sollen.
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Weitere Ereignisse in Europa: Der erste Landfriede von Kappel beendet den Ersten Kappelerkrieg, ohne dass es zu Kampfhandlungen gekommen ist. Der Friede, der mit einem Versöhnungsessen, der „Kappeler Milchsuppe“, besiegelt wird, hebt das Bündnis der fünf altgläubigen Orte (Luzern, Schwyz, Unterwalden, Uri und Zug) mit dem Habsburger Herrscher Ferdinand I. auf und sichert ihnen Glaubensfreiheit zu.
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Mit der Charta von Cetingrad wählt der kroatische Sabor den österreichischen Erzherzog Ferdinand I. aus dem Haus Habsburg zum König von Kroatien.
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Wiener Doppelhochzeit (Erster Wiener Kongress): Im Wiener Stephansdom findet die von Maximilian I. und Vladislav II. von Böhmen und Ungarn arrangierte Doppelhochzeit von Maximilians Enkeln Maria (mit Vladislavs Sohn Ludwig) und Ferdinand (mit Vladislavs Tochter Anna) statt (siehe auch Wiener Fürstentag).

Antike

1558

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Heiliges Römisches Reich: Februar/März: In Frankfurt findet der Kurfürstentag statt. Die Übertragung der Kaiserkrone von Karl V. an dessen Bruder Ferdinand I. wird von den Kurfürsten einvernehmlich akzeptiert.
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Heiliges Römisches Reich: Aus Misstrauen gegenüber seinem Sohn Maximilian, der Sympathien für den Protestantismus erkennen lässt, erlässt der österreichische Erzherzog Ferdinand I. die Ferdinandeische Hausordnung, mit der die habsburgischen Erblande unter seinen Söhnen Maximilian, Ferdinand und Karl aufgeteilt werden.
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Heiliges Römisches Reich: Der Passauer Vertrag zwischen dem römisch-deutschen König Ferdinand I. und den protestantischen Reichsfürsten erkennt den Protestantismus formal an und führt auch zur Freilassung des in kaiserlicher Gefangenschaft befindlichen Landgrafen Philipp von Hessen.

1547

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Heiliges Römisches Reich: Oberlausitzer Pönfall: Der böhmische König Ferdinand I. bestraft die zum Oberlausitzer Sechsstädtebund gehörenden Städte (Bautzen, Zittau, Görlitz, Kamenz, Löbau und Lauban).

1522

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Heiliges Römisches Reich: Beim Wiener Neustädter Blutgericht werden führende Mitglieder der Ständeopposition von Erzherzog Ferdinand I. hingerichtet. Wien und Wiener Neustadt unterstehen jetzt direkt kaiserlicher Kontrolle.

"Ferdinand I. (HRR)" in den Nachrichten