Rundfunkprogramm

Das Rundfunkprogramm oder kurz Programm bezeichnet die Gesamtheit der ausgestrahlten Hörfunk- und Fernsehsendungen eines einzelnen Rundfunksenders oder aller in einer Region empfangbaren Sender während eines bestimmten Zeitraumes. Üblicherweise unterscheidet man zwischen den Programmen für Hörfunk und Fernsehen.



Geschichte




Die ersten Radiostationen, die ihre Sendezeit auf über eine Stunde hinaus ausdehnten, sahen das Erfordernis, ähnlich einem Inhaltsverzeichnis in Büchern die verschiedenen Sendungen in Form eines Programms zu planen und zu präsentieren. Die ersten systematisch geordneten Radioprogramme kamen am 20. Mai 1920 beim kanadischen Sender CFCF in Montreal zum Einsatz, gefolgt von WWJ Detroit am 20. August 1920. Bereits am 27. August 1920 startete Radio Argentina mit Sendungen, die einem Programmschema folgten. Allerdings waren dies noch Ausnahmen, denn vor 1923 existierten überwiegend keine formellen Programmschemata. Es wurden ausschließlich einmalige Sendungen ausgestrahlt, denn Serien kamen erst ab September 1922 auf. Eine systematische Programmplanung begann 1926 mit der Gründung des NBC Advisory Council. Mit Zunahme der Anzahl der Radiostationen und der Programmvielfalt registrierten die Radiostationen Wanderbewegungen der Hörer (Audience Flow) und begannen, sich bei der Programmplanung auf diese Wanderbewegungen einzustellen. Sie erkannten, dass es selbst während einer Sendung zu Audience Flow kam, meist ausgelöst durch Radiowerbung.Deshalb hatte im September 1945 die Ratingagentur C. F. Cooper damit begonnen, den Radiosendern die Hörerbewegungen („flow“) von einer Station zur anderen zu messen und die Methoden kontinuierlich bis August 1946 zu einem Rating zu verfeinern. Im Januar 1950 teilten sich Hooper und Nielsen Media Research den Markt auf, wobei Hooper sich weiterhin auf die lokalen Radiostationen konzentrierte und zum Marktführer aufstieg. Hooper rief die Radiohörer an und frage sie, welche Station sie gerade hörten, welches Programm sie dort verfolgten und wer der Sponsor hiervon sei. Dass der Rundfunk ein Programm erstellte, wurde der Öffentlichkeit erst durch Programmhinweise oder Programmzeitschriften bekannt. Am 11. Dezember 1946 erschien mit Hörzu die erste deutsche Programmzeitschrift.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Rhys Adrian stirbt. Rhys Adrian Griffiths war ein britischer Schriftsteller, der vor allem durch seine für das Radio- und Fernsehprogramm der British Broadcasting Corporation (BBC) und Independent Television (ITV) verfassten Hörspiele bekannt wurde und dessen Werke auch für deutsche Fernsehfilme verfilmt wurden.
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Geboren: Robert Biegert wird in München geboren. Robert Biegert ist ein ehemaliger deutscher Moderator von Fernsehformaten. Er moderierte zuletzt die Infotainmentsendung Wunderwelt Wissen im sonntäglichen Vorabendprogramm von ProSieben.

1951

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Geboren: Ulrike Neradt wird in Eltville-Martinsthal als Ulrike Seyffardt geboren. Ulrike Neradt war von 1994 bis 2007 an der Seite von Johann Lafer Moderatorin der Sendung „Fröhlicher Weinberg“, die im 3.? Fernsehprogramm des SWR gesendet wird.
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Geboren: Rhys Adrian wird in London geboren. Rhys Adrian Griffiths war ein britischer Schriftsteller, der vor allem durch seine für das Radio- und Fernsehprogramm der British Broadcasting Corporation (BBC) und Independent Television (ITV) verfassten Hörspiele bekannt wurde und dessen Werke auch für deutsche Fernsehfilme verfilmt wurden.

Wirtschaft

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In den Vereinigten Staaten beginnt das Vorläuferunternehmen der Columbia Broadcasting System (CBS) mit dem Ausstrahlen von Radioprogrammen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Serienstart:
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Bei Deadline -Jede Sekunde zählt handelt es sich um eine Krimiserie im Programm von Sat.1. Autor der Episoden ist Johannes W. Betz.

Produktionsjahr(e): 2007
Genre: Krimiserie

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