Fernsehturm Vilnius

Der Fernsehturm Vilnius (lit.: Televizijos bokstas) ist ein 326,47 Meter hoher Sendeturm für die Verbreitung von UKW und TV-Programmen in Vilnius, der litauischen Hauptstadt. Der Fernsehturm Vilnius besitzt in 165 Metern Höhe eine für den Publikumsverkehr geöffnete Aussichtsplattform und liegt ca. 3 km westlich vom Stadtzentrum entfernt. Baubeginn des Stahlbetonturms war 1974, die Eröffnung erfolgte am 30. Dezember 1980. Zu Weihnachten wurde der Turm in den letzten Jahren mit über 25.000 Glühlämpchen als „Weihnachtsbaum“ geschmückt.

Während der Loslösung der baltischen Republiken von der Sowjetunion wurde der Fernsehturm Vilnius zum Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen. Am 13. Januar 1991 (Vilniusser Blutsonntag) rollten sowjetische Panzer nach Vilnius ein und wollten neben dem Parlament auch den Fernsehturm besetzen. Mehrere Zivilisten, die eine Menschenkette um den Turm bildeten, wurden von den Panzern überrollt. Ihnen zu Ehren wurde am Fuße des Turms eine Gedenkstätte errichtet. Ihre Gräber befinden sich auf dem Friedhof Antakalnis.

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Politik & Weltgeschehen

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Beim Sturm des litauischenFernsehturms in Vilnius werden 14 unbewaffnete und friedliche Litauer ermordet und über 1.000 verletzt (Vilniusser Blutsonntag).

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Loreta Asanavičiūtė stirbt am Vilniusser Blutsonntag. Loreta Asanavičiūtė war das einzige weibliche Todesopfer der Demonstrationen für die Freiheit und Unabhängigkeit Litauens beim Fernsehturm Vilnius.
Geboren:
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Loreta Asanavičiūtė wird in Vilnius geboren. Loreta Asanavičiūtė war das einzige weibliche Todesopfer der Demonstrationen für die Freiheit und Unabhängigkeit Litauens beim Fernsehturm Vilnius.

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