Festspielhaus Hellerau

Festspielhaus Hellerau im Jahr 2013; im Vordergrund zwei der ursprünglichen Lehrerwohnhäuser
Bild: SchiDD

Das Festspielhaus Hellerau entstand 1911 im Stile der Reformarchitektur in der heute zu Dresden gehörenden Gartenstadt Hellerau. Der Architekt war Heinrich Tessenow. Es gilt als ein Hauptwerk der Architektur des 20. Jahrhunderts.

Errichtet wurde das Festspielhaus als Schulgebäude für die „Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus von Émile Jaques-Dalcroze“. Die Bildungsanstalt war eine Internatsschule. Entsprechend wurden Schülerpensionate und Lehrerwohnungen in unmittelbarer Umgebung zum Hauptgebäude errichtet, so dass sich ein Gebäudeensemble bildete. Umgangssprachlich wird bei Verwendung des Begriffs „Festspielhaus Hellerau“ nicht zwischen dem eigentlichen Festspielhaus an sich und dem Festspielhausgelände mit seinen anderen Gebäuden unterschieden. Der Name „Festspielhaus“ kam nach den ersten dort veranstalteten Festen auf. Offiziell wurde dieser Name erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts benutzt.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Harald Dohrn stirbt in München. Harald Dohrn war von 1914 bis 1935 geschäftsführender Gesellschafter des Festspielhauses Hellerau. Er war Sympathisant der Weißen Rose und Regimekritiker zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.
Geboren:
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Harald Dohrn wird in Neapel geboren. Harald Dohrn war von 1914 bis 1935 geschäftsführender Gesellschafter des Festspielhauses Hellerau. Er war Sympathisant der Weißen Rose und Regimekritiker zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Ehrung:
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Faust-Theaterpreis - Sparte: Beste Choreographie - für Yes we can’t im Festspielhaus Hellerau (William Forsythe (Tänzer))

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

Filmdokumentation und Vertonungen:
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Helmut Oehring: Quixote oder Die Porzellanlanze (nach Motiven des ersten Bandes der Ästhetik des Widerstands). Uraufführung: Festspielhaus Hellerau, 27. November (Die Ästhetik des Widerstands)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2007

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Werk: Pilgerfahrten ? Uraufgeführt im Festspielhaus Hellerau mit dem Dresdner Kreuzchor (Chaya Czernowin)

2005

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Veröffentlichungen: „Auf die Schnelle“, „Monolog an der Oberfläche der Haut“, „Aus keinem anderen Grund als diesem“ - Drei szenische Kompositionen für Sopran, Bariton und Kammerensemble. (Libretto), Komposition: Karoline Schulz, Uraufführung: 19. Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, Festspielhaus Hellerau (Kristin Schulz)

2003

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Werk: „Augenklang“ für vier Musiker, Live- Malerei und Videobearbeitung, UA: 17. Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, Festspielhaus Hellerau (Karoline Schulz)

Kunst & Kultur

2012

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Bedeutende Inszenierungen: von Thorsten Lensing und Jan Hein; mit Ursina Lardi, Aenne Schwarz / Lisa Hrdina, Anna Grisebach, Peter Kurth, Devid Striesow, Lars Rudolph, Rik van Uffelen, Horst Mendroch, Joachim Król, Maria Hofstätter, Valentin Jeker, Phillipp Richardt / Niels Bormann, Willi Kellers, Benjamin Eggers – Festspielhaus Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden, eine Produktion von Theater T1 (Der Kirschgarten)

2010

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Einzelausstellung: Europäisches Zentrum der Künste Hellerau, Festspielhaus Hellerau, Dresden, Lipstick traces re.cover (mit Martina Jess) (Christian Sery)

2010

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Theater: Switch on (Konferenzoper, Hebbel am Ufer, Festspielhaus Hellerau), Regie: Santiago Blaum (Eva Löbau)

2010

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Gruppenausstellung: Einen Ort herstellen. Neuer Sächsischer Kunstverein, Festspielhaus Hellerau (Marion Porten)

2008

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Rezeption in Film, Hörspiel, Musik und Bildender Kunst: Helmut Oehring: Quixote oder Die Porzellanlanze (nach Motiven der Ästhetik des Widerstands). Uraufführung: Festspielhaus Hellerau, 27. November (Peter Weiss)

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