Fides et ratio

Fides et ratio (Glaube und Vernunft) vom 14. September 1998 ist die dreizehnte und vorletzte Enzyklika des Papstes Johannes Paul II. Sie trägt den Untertitel: An die Bischöfe der katholischen Kirche – über das Verhältnis von Glaube und Vernunft. In acht Schritten geht der Text von der einleitenden Aufforderung zur Selbsterkenntnis hin zur Beschreibung aktueller Forderungen und Aufgaben.

Das rechte Verständnis der Offenbarung der Weisheit Gottes sowie die AxiomeCredo ut intellegam („Ich glaube, um zu verstehen“) und Intellego ut credam („Ich verstehe, um zu glauben“) werden erläutert, um darauf aufbauend das rechte Verhältnis von Glauben und Vernunft zu formulieren, die Wortmeldungen des Lehramtes im philosophischen Bereich zu rechtfertigen und die Wechselwirkung zwischen Theologie und Philosophie zu betonen. Sie beginnt mit den einleitenden Worten, dass Glaube und Vernunft wie die beiden Flügel sind, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt. Nach der natürlichen Theologie ist Gott selbst als die Wahrheit zu erkennen.

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Religion

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Mit der EnzyklikaFides et Ratio (Glaube und Vernunft) wendet sich Papst Johannes Paul II. an die Bischöfe der katholischen Kirche. Nicht jede Philosophie sei mit dem Christentum vereinbar, lautet eine Botschaft.

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