Fiktion

Fiktion (lat.fictio, „Gestaltung“, „Personifikation“, „Erdichtung“ von fingere „gestalten“, „formen“, „sich ausdenken“) bezeichnet die Schaffung einer eigenen Welt durch Literatur, Film, Malerei oder andere Formen der Darstellung sowie den Umgang mit einer solchen Welt. Bei der Fiktion handelt es sich um eine bedeutende Kulturtechnik, die in weiten Teilen der Kunst zum Einsatz kommt.

Zur Erklärung von Fiktion werden in der Literatur- und Kunsttheorie unter anderem fehlender Wahrheitsanspruch und mangelnde Übereinstimmung mit der Realität herangezogen. Es gibt viele unterschiedliche Ansätze, Fiktion zu erklären. Eine allgemein akzeptierte Theorie der Fiktion gibt es bis heute nicht.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Tristan Jones stirbt. Tristan Jones war ein Autor und Seefahrer, der zahlreiche Bücher und Artikel, die meisten in der Ichform, über das Segeln schrieb. Seine Geschichten sind, ganz in der Tradition der Waliser Geschichtenerzähler, eine Mischung aus Fakten und Fiktion, deshalb sind kaum Details von seinem früheren Leben bekannt.

1978

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Geboren: Rachel Gold wird in Tel Aviv, Israel geboren. Rachel Gold ist eine fiktive österreichische politische Karikaturistin, Grafikerin und Cartoonistin. In diesen Sparten arbeitet sie sowohl als Zeichnerin als auch als Texterin. Rachel Gold ist – mit eigenständigem Zeichenstil und eigener „Biografie“ – das Pseudonym des Karikaturisten Markus Szyszkowitz.
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Gestorben: Martin Armstrong stirbt. Martin Donisthorpe Armstrong war ein britischer Schriftsteller, Dichter, Herausgeber und Journalist. Der insbesondere in den 1930er Jahren in England populäre Autor, der das Medium des Rundfunks zu nutzen wusste, schrieb in einer Vielzahl von Formen, um sich später auf Fiktion zu spezialisieren. Mit seinen bis heute im britischen Unterricht beliebten Gedichten zählte er ebenfalls zu den Vertretern der Georgian Poetry. Einige seiner Kurzgeschichten, die man zum Horror- oder Fantasygenre zählen kann, werden international in der Szene geschätzt und erfuhren zum Teil eine Verfilmung.
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Geboren: Tom Kummer wird in Bern geboren. Tom Kummer ist ein Schweizer Journalist, der im Jahr 2000 wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal auslöste. 2016 wurde aufgedeckt, dass Kummer in neuen Texten von anderen Journalisten abgeschrieben hatte ohne dies anzugeben.
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Geboren: Kathryn Lasky wird geboren. Kathryn Lasky ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie schreibt fiktionale und nicht-fiktionale Kinder- und Jugendliteratur sowie Sachbücher.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1982

Auflösung:
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Spın̈al Tap ist eine halb-fiktiveHeavy-Metal-Rockband, die durch den Spielfilm This is Spinal Tap bekannt wurde.

1964

Gründung:
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Spın̈al Tap ist eine halb-fiktiveHeavy-Metal-Rockband, die durch den Spielfilm This is Spinal Tap bekannt wurde.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1997

Ehrung:
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Freier Fall – Adolf-Grimme-Preis in Gold (in der Kategorie „Fiktion/Unterhaltung“, gemeinsam mit den Hauptdarstellern Florian Martens u. Josef Bierbichler) (Christian Görlitz)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2009

Werke (französisch):
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Qui a peur de la fiction? (Wer hat Angst vor der Fiktion) zur Literaturtheorie ebd. 13. Februar 2001 Deutsch in aaO (Leslie Kaplan)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2010

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Film: Bis nichts mehr bleibt ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahre 2010, der mit einer fiktionalen – lose auf verschiedenen Aussteigerberichten basierenden -Geschichte Kritik an der Neuen Religiösen Bewegung Scientology übt.
Der Film ist eine teamWorx-Produktion in Koproduktion mit dem Südwestrundfunk, der ARD Degeto und dem Norddeutschen Rundfunk; er wurde gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH). Die Produzenten sind Nico Hofmann und Benjamin Benedict.

Stab:
Regie: Niki Stein
Drehbuch: Niki Stein
Produktion: Nico Hofmann,
Benjamin Benedict
Musik: Jacki Engelken, Ulrik Spies
Kamera: Arthur W. Ahrweiler
Schnitt: Barbara Hennings

Besetzung: Silke Bodenbender, Felix Klare, Nina Kunzendorf, Kai Wiesinger, Suzanne von Borsody, Robert Atzorn, Sabine Postel, Hubertus Hartmann, Victoria Trauttmansdorff, Ludwig Blochberger, Paula Schramm

2010

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Film: Carlos -Der Schakal ist eine französisch-deutsche Filmbiografie aus dem Jahr 2010, die in fiktionalisierter Form das Leben des venezolanischen Terroristen Ilich Ramírez Sánchez alias Carlos erzählt. Die Hauptrolle übernahm der venezolanische Schauspieler Édgar Ramírez.

Stab:
Regie: Olivier Assayas
Drehbuch: Olivier Assayas, Dan Franck, Daniel Leconte
Produktion: Jens Meurer,
Daniel Leconte
Kamera: Yorick Le Saux, Denis Lenoir
Schnitt: Luc Barnier, Marion Monnier

Besetzung: Édgar Ramírez, Alexander Scheer, Alejandro Arroyo, Fadi Abi Samra, Ahmad Kaabour, Talal El-Jordi, Juana Acosta, Nora von Waldstätten, Christoph Bach, Rodney El Haddad, Julia Hummer, Antoine Balabane, Rami Farah, Aljoscha Stadelmann, Zeid Hamdan, Fadi Yanni Turk, Katharina Schüttler, Badih Abou Chakra, Basim Kahar, Cem Sultan Ungan, Susanne Wuest, Anna Thalbach, Salah El Din Abou Chanab, Johannes Richard Voelkel, Abbes Zahmani, André Marcon, Udo Samel

2006

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Film: Robert Altman's Last Radio Show ist der letzte vollendete Spielfilm des US-amerikanischen Regisseurs Robert Altman aus dem Jahr 2006. Die Komödie basiert lose auf der US-amerikanischen Radioshow A Prairie Home Companion von Garrison Keillor, der sich selbst spielt, und mischt dokumentarisch anmutende mit fiktionalen Elementen. Sie wurde unter anderem von den Filmstudios GreeneStreet Films, River Road Entertainment und Sandcastle 5 Productions produziert. Der Film startete am 9. Juni 2006 in den US-amerikanischen Kinos. Der offizielle deutsche Kinostart war am 12. April 2007. Gedreht wurde auf HDCAM.

Stab:
Regie: Robert Altman
Drehbuch: Garrison Keillor
Produktion: Robert Altman, Wren Arthur, Joshua Astrachan, Tony Judge und David Levy
Kamera: Edward Lachman
Schnitt: Jacob Craycroft

Besetzung: Garrison Keillor, Meryl Streep, Lily Tomlin, Lindsay Lohan, Kevin Kline, Woody Harrelson, John C. Reilly, Virginia Madsen, Tommy Lee Jones, L. Q. Jones

2005

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Film: Sin City ist eine Adaption des gleichnamigen Comics von Frank Miller aus dem Jahr 2005. Regie führten Robert Rodriguez und Frank Miller. Der Film begleitet diverse Charaktere durch ihren brutalen Alltag in der fiktiven Stadt Basin City, die den unrühmlichen Spitznamen Sin City -Stadt der Sünde -trägt. Die Handlung wird in mehreren surrealen Geschichten erzählt, die weitgehend unabhängig voneinander sind.

Stab:
Regie: Robert Rodriguez, Frank Miller , Gastregie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Frank Miller
Produktion: Elizabeth Avellan
Musik: John Debney, Graeme Revell,
Robert Rodriguez
Kamera: Robert Rodriguez
Schnitt: Robert Rodriguez

Besetzung: Bruce Willis, Clive Owen, Elijah Wood, Mickey Rourke, Benicio del Toro, Jaime King, Rutger Hauer, Rosario Dawson, Michael Clarke Duncan, Alexis Bledel, Devon Aoki, Patricia Vonne, Brittany Murphy, Jessica Alba, Nick Stahl, Michael Madsen, Powers Boothe, Nicky Katt, Carla Gugino, Josh Hartnett, Marley Shelton, Tommy Flanagan, Jude Ciccolella, Rick Gomez, Nick Offerman, Makenzie Vega, Frank Miller

2003

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Film: Im Schatten der Macht ist ein im Auftrag der ARD erstellter zweiteiliger Spielfilm, der die letzten 14 Tage vor dem Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt in teilweise fiktionaler Aufbereitung darstellt. Die NDR-Produktion des Regisseurs Oliver Storz wurde am 29. und 30. Oktober 2003 erstmals in der ARD ausgestrahlt.

Stab:
Regie: Oliver Storz
Drehbuch: Oliver Storz
Produktion: Regina Ziegler
Musik: Klaus Doldinger
Kamera: Hans Grimmelmann
Schnitt: Heidi Handorf

Besetzung: Michael Mendl, Matthias Brandt, Cornelius Lehmann, Dieter Pfaff, Barbara Rudnik, Jürgen Hentsch, Michael Quast, Rudolf Kowalski, Ulrich Mühe, Markus Boysen, Felix von Manteuffel, Christiane Lemm, Ann-Kathrin Kramer, Felix Eitner, Friederike Wagner, Jörg Gudzuhn, Wolfgang Grindemann, Jürgen Schilling, Fabian Gerhardt, Michael Gahr, Sebastian Urzendowsky, Johanna Gastdorf, Martin Lüttge, Robert Giggenbach, Michael Brandner, Hans-Jörg Assmann

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