Filip Vujanović

Filip Vujanović [ˈfilip vuˈjanɔvitɕ] (kyrillisch Филип Вујановић; * 1. September 1954 in Belgrad, Jugoslawien) ist seit dem 22. Mai 2003 der Präsident der Republik Montenegro.

Filip Vujanović beendete 1978 sein Jurastudium an der Belgrader rechtswissenschaftlichen Fakultät. Vom März 1978 bis November 1980 war er als Gerichtssekretär am Bezirksgericht Titograd tätig. Vom Januar 1982 bis März 1993 war er als Rechtsanwalt tätig. Von 1993 an war der gelernte Jurist zunächst zwei Jahre lang Justiz- und anschließend fast drei Jahre Innenminister Montenegros. Als Nachfolger Milo Đukanovićs hatte er von 1998 bis 2002 das Amt des Regierungschefs inne. Nach einem verabredeten Tausch der beiden staatshöchsten Ämter wurde Vujanović am 25. November 2002, zunächst nur interimsmäßig, Präsident. Es folgten zwei erfolglose Wahldurchgänge am 22. Dezember 2002 und am 9. Februar 2003, die wegen der zu geringen Wahlbeteiligung von unter 50 % scheiterten, nachdem große Teile der Opposition zum Boykott der Wahlen aufgerufen hatten. Nach einer Änderung des Wahlgesetzes mit einer Abschaffung der Mindestwahlbeteiligung wurde Vujanović am 11. Mai 2003 mit 64,2 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 48,2 % zum neuen Präsidenten gewählt. Die Vereidigung fand am 22. Mai statt. Ebenso wie sein Mentor Đukanović strebte er die Loslösung seines Landes aus der Staatenunion Serbien und Montenegro an, die am 3. Juni 2006 erfolgte.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Filip Vujanović wird in Belgrad, Jugoslawien geboren. Filip Vujanović ist seit dem 22. Mai 2003 der Präsident der Republik Montenegro.

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Filip Vujanović ist heute 63 Jahre alt. Filip Vujanović ist im Sternzeichen Jungfrau geboren.

Tagesgeschehen

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Montenegro: Präsidentschaftswahlen in Montenegro 2008: Amtsinhaber Filip Vujanovic erreicht knapp die absolute Mehrheit.
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Montenegro. Filip Vujanović wird zum Präsidenten Montenegros gewählt. In zwei vorangegangenen Wahlen war das erforderliche Mindestquorum der Wahlbeteiligung nicht erreicht worden. Vujanović gilt als Vertreter der montenegrinischen Unabhängigkeit gegenüber Serbien.

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