Film noir

Film noir [filmˈnwaʀ] (französisch für „schwarzer Film“) ist ein Terminus aus dem Bereich der Filmkritik. Ursprünglich wurde mit diesem Begriff eine Reihe von zynischen, durch eine pessimistische Weltsicht gekennzeichneten US-amerikanischen Kriminalfilmen der 1940er und 1950er Jahre klassifiziert, die im deutschen Sprachraum auch unter dem Begriff „Schwarze Serie“ zusammengefasst werden. Üblicherweise wird Die Spur des Falken von 1941 als erster und Im Zeichen des Bösen von 1958 als letzter Vertreter dieser klassischen Ära angesehen.

Die Wurzeln des Film noir liegen in erster Linie im deutschen expressionistischen Stummfilm und der US-amerikanischen Hardboiled-Kriminalliteratur der 1920er und 1930er Jahre. Dementsprechend sind die Filme der klassischen Ära üblicherweise durch eine von starken Hell-Dunkel-Kontrasten dominierte Bildgestaltung, entfremdete oder verbitterte Protagonisten sowie urbane Schauplätze gekennzeichnet.

mehr zu "Film noir" in der Wikipedia: Film noir

Kunst & Kultur

Kultur:
thumbnail
In den Kinos der Vereinigten Staaten läuft der Howard-Hawks-Film Tote schlafen fest mit Humphrey Bogart als Detektiv Philip Marlowe an. Die Verfilmung eines Romans von Raymond Chandler lässt einen Film noir entstehen.
Kultur:
thumbnail
Uraufführung des Film-noir-Meisterwerks Frau ohne Gewissen (Regie: Billy Wilder) in den USA

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

Film: Bedeutende Vertreter des Film noir:
thumbnail
Nightcrawler - Regie: Dan Gilroy

2014

Film: Bedeutende Vertreter des Film noir:
thumbnail
The Drop - Bargeld - Regie: Michael R. Roskam

2012

Film: Bedeutende Vertreter des Film noir:
thumbnail
Gangster Squad – Regie: Ruben Fleischer

2011

Film: Bedeutende Vertreter des Film noir:
thumbnail
Drive – Regie: Nicolas Winding Refn

2010

Film: Bedeutende Vertreter des Film noir:
thumbnail
Shutter Island – Regie: Martin Scorsese

"Film noir" in den Nachrichten