Cutter (Film)

Ein Filmeditor oder Editor (ältere Bezeichnungen: Cutter, Schnittmeister) ist eine Person, die das bei Dreharbeiten entstandene Rohmaterial eines Filmes oder einer Fernsehproduktion durch den Schnitt / die Montage gestaltet. Der Editor wählt geeignete Einstellungen aus, ordnet sie dramaturgisch und rhythmisch wirkungsvoll in Sequenzen an, fügt Töne, Musiken, Effekte, Grafiken und Animationen hinzu und gibt dem Film seine endgültige Form. Filmeditoren gehören somit zu den Mit-Urhebern eines audiovisuellen Werkes.

Die technischen und kreativen Anforderungen an den Beruf wandeln sich ständig; insbesondere der Videoschnitt und die Digitalen Medien führten zu Umbrüchen im Berufsbild. Auch die Berufsbezeichnung hat sich gewandelt: Seit Anfang des 21. Jahrhunderts wird zunehmend in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Bezeichnung Filmeditor und sinngleich Editor verwendet und verdrängt damit die früher gebräuchlicheren Begriffe Cutter und Schnittmeister.

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Bekannte Absolventen

1937

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Peter Zinner, Cutter und Oscar-Preisträger, Maturajahrgang (Öffentliches Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2001

Film:
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Der Vorführ-Effekt (Editor, Filmkomponist) (Peter Ott)

2000

Film:
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36K (Regisseur, Cutter und Autor) (Paul Scheuring)

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