Finnischer Meerbusen

Der Finnische Meerbusen (finnischSuomenlahti; estnischSoome laht; russischФинский залив; schwedischFinska viken) ist eine langgestreckte Bucht der Ostsee, die sich in west-östlicher Richtung auf die Newamündung zu erstreckt. In der Bucht befindet sich vor allem Brackwasser. Die maximale Weite beträgt 130 km. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 38 m und die maximale Tiefe 115 m.

Anrainerstaaten sind Finnland, Estland und Russland. Die wichtigsten Städte und Häfen am Finnischen Meerbusen sind Sankt Petersburg, Helsinki und Tallinn. In der sogenannten Newabucht des Meerbusens befindet sich unter anderem die Insel Kotlin, auf der die russische Festung Kronstadt liegt.

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Politik & Weltgeschehen

Russisch-Schwedischer Krieg 1788–1790:
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Die Zweite Seeschlacht bei Ruotsinsalmi endet mit einem Sieg Schwedens. Die auch als Zweite Schärenschlacht am Svensksund im Finnischen Meerbusen vor Kotka bezeichnete Schlacht wird nach dem Beginn am Vortag zur Katastrophe für Russland, das zwischen 9.000 und 14.000 Mann sowie ein Drittel seiner Flotte verliert. Es ist hingegen der größte militärische Erfolg in der Geschichte der schwedischen Marine.

Tagesgeschehen

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Helsinki/Finnland: Im Finnischen Meerbusen läuft der griechische Tanker Propontis auf dem Weg von Primorsk in Russland nach Westeuropa mit 110.000 l Rohöl an Bord auf Grund. Nach Angaben des finnischen Unternehmens Neste Oil haben einige Tanks zwar Risse bekommen; die Ladung sei jedoch bisher nicht versehrt, da der Tanker einen doppelwandigen Rumpf aufweist.

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