Flüchtlingsstrom

Als Fluchtbewegung, als politisches Schlagwort auch Flüchtlingsstrom, wird eine größere Anzahl von Personen bezeichnet, die aufgrund ähnlicher Umstände, insbesondere Krieg, religiöser, rassischer oder politischer Verfolgung, Naturkatastrophen, wirtschaftlicher Not oder anderer Gründe, freiwillig oder unfreiwillig, ihren Wohnort verlassen.

Große Fluchtbewegungen zumeist als Folge von Kriegshandlungen sind seit der Antike (Völkerwanderung, Kimbernkriege usw.) belegt. Dieser Artikel betrachtet lediglich Fluchtbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg.

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Die Großen Flüchtlingsströme der letzten Jahrzehnte

2010

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Von der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan waren 14 Millionen Menschen betroffen, von denen mindestens 6 bis 7 Mio. unmittelbar humanitäre Hilfe benötigten; Tausende wurden zu Umweltflüchtlingen.

2005

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Durch Zwangsräumung des Armenviertels nahe der Hauptstadt von Simbabwe wurden 2 Mill. Menschen vertrieben.

2003

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Aufgrund des Krieges („Dritter Golfkrieg“) flüchteten 2 Mill. Iraker aus ihrem Land.

2001

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Der Afghanische Bürgerkrieg (1989 bis ), der nach Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan ausbrach, löste die Flucht von 7 Mill. Afghanen aus, vor allem in die benachbarten Länder Pakistan und Iran.

1994

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Bürgerkrieg und Völkermord in Ruanda lösten die Flucht von 2 Mill. Ruander in die Nachbarländer aus.

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