Florentiner Camerata

Die Florentiner Camerata bestand aus einem Kreis von Dichtern, Musikern, Philosophen und Gelehrten des Adels, der sich in Florenz von etwa 1576 bis 1600 um den Grafen Giovanni de’ Bardi und später, ab dem Jahre 1592, auch um den Adligen Iacopo Corsi versammelte.

Die Mitglieder der Camerata hatten ein großes Interesse an der griechischen Antike, insbesondere an der möglichst originalgetreuen Wiederaufführung antiker Dramen. Durch die Annahme, dass der Text damals gesungen worden war, entwickelte man in vermeintlicher Anlehnung an den einstimmigen antiken Gesang der griechischen Tragödie eine völlig neue Art des Sprechgesangs, dessen Ziel der vollkommene Ausdruck des Affektes und die Verständlichkeit des Textes war und der deshalb nur von einigen stützenden Akkorden des Generalbasses begleitet wurde: die Monodie. Die Polyphonie hingegen wurde verworfen.

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