Flottille

Unter einer Flottille versteht man eine kleinere Gruppe von Schiffen. Der Begriff ist eine Verkleinerungsform des Wortes Flotte. Im militärischen Sprachgebrauch sind Flottillen Marineverbände, die aus mehreren Kriegsschiffen oder kleineren Booten bestehen. In einigen Marinen ist Flottille ein allgemeiner Name für Untergliederungen einer Flotte und kann auch einen nicht aus Schiffen bestehenden Verband bezeichnen.

In Deutschland wurde bis Ende des Zweiten Weltkriegs ein Verband aus kleinen Booten wie etwa Schnellbooten, Minensuchbooten oder U-Booten als Flottille bezeichnet, die wiederum häufig aus zwei Halbflottillen bestand. In der Kaiserlichen Marine umfasste beispielsweise eine Torpedobootsflottille nach 1906 zwölf Boote: bestehend aus einem Flottillenführerboot, je zwei Halbflottillen zu vier Booten und die dazugehörigen beiden Halb-Flottillenführerboote und einem Boot als Materialreserve.

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Vereinigte Staaten von Amerika:
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Der Unions-Admiral David Glasgow Farragut nimmt mit seiner Flottille die konföderierte Stadt New Orleans ein und marschiert weiter den Mississippi River aufwärts bis Vicksburg (Mississippi). Unterwegs werden Anfang Mai kampflos die Städte Baton Rouge und Natchez eingenommen. Der erste Versuch einer Einnahme Vicksburgs scheitert allerdings im Mai.

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