Fluxus

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Manifesto von Georges Maciunas, Festum Fluxorum Fluxus, Düsseldorf, Februar 1963
Bild: fluxus
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Fluxus (lateinisch flux/fluere ‚fließend‘, ‚vergänglich‘) ist eine von George Maciunas begründete Kunstrichtung, bei der es nicht auf das Kunstwerk ankommt, sondern auf die schöpferische Idee. Fluxus wurde in den 1960er Jahren weithin bekannt. Nach dem Dadaismus war Fluxus der zweite elementare Angriff auf das Kunstwerk im herkömmlichen Sinn, das negiert wurde und als bürgerlicher Fetisch galt.

Fluxus wurde von namhaften Avantgardekünstlern wesentlich geprägt. Neben George Maciunas zählen dazu Bazon Brock, John Cage, George Brecht, Mary Bauermeister, Wolf Vostell, Arthur Køpcke, Benjamin Patterson, Emmett Williams, Dick Higgins, Ludwig Gosewitz, Alison Knowles, Yoko Ono, Robin Page, Tomas Schmit, Ben Vautier, Robert Filliou, Joseph Beuys, Nam June Paik und Charlotte Moorman.



Inhaltsverzeichnis



Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Fluxus wurde erstmals 1960 als Titel für eine Zeitschrift verwendet, die der litauisch/US-amerikanische Künstler George Maciunas zusammen mit dem litauischen Galeristen Almus Salcius herausgeben wollte. Astrit Schmidt-Burkhardt schreibt dazu:

„Welche Begrifflichkeit Maciunas auch immer wählte, sie diente letztendlich dazu, Fluxus von Happening abzugrenzen, um so etwas wie eine eigene künstlerische Identität zu stiften. Herausgearbeitet wurde diese Differenzierung auch anhand der verschiedenen Traditionsstränge. Während das Happening auf das Barockballett des Hofes zu Versailles zurückgeht, entwickelt Fluxus Vaudeville, Gags, Dada und japanische Haikus weiter.“

Fluxus war gleichzeitig eine Form der Aktionskunst, eine Bewegung unter Künstlern gegen elitäre Hochkunst, und der Versuch, neue kollektive Lebensformen zu schaffen (vergleiche Hans Belting, Das unsichtbare Meisterwerk ).

Fluxus wird aus einem fließenden Übergang zwischen Kunst und Leben beziehungsweise der Einheit von Kunst und Leben erklärt: „Es geht um in das Leben einwirkende Produktionsprozesse und nicht um die Abschottung der Kunst vor dem Leben.“ „Das Leben ist ein Kunstwerk, und das Kunstwerk ist Leben.“ (Emmett Williams)

Fluxus als Aktionskunst ist eine durch musikalische Konzepte von John Cage und durch Zen beeinflusste Haltung gegenüber Zeitabläufen und Medienverwendung, die auf einfache Wiederholbarkeit setzt, statt herausragende einmalige Effekte erzeugen zu wollen. Fluxus integriert Video, Musik, Licht, Geräusche, Bewegung, Handlungen und diverse Materialien. Ein weiterer Unterschied zum Happening besteht in der Trennung zwischen Künstler und Publikum. Einige Künstler beteiligten sich an beiden Richtungen der Aktionskunst, ohne ihre verschiedenen Merkmale strikt auseinanderzuhalten.



Entstehung und Kunstbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Fluxus-Bewegung 1961 in New York von George Maciunas als Vorhaben für eine Kunstzeitung begründet worden war, etablierte sich die Kunstrichtung mit den Wiesbadener Festspielen Neuester Musik ein Jahr später durch Maciunas auch in Deutschland.

Typisch für Fluxus ist künstlerische Direktheit in jedem Medium. So beschreibt die Fluxuspublikation How We Met: Or A Microdemystification, wie die einzelnen Künstler sich zuerst trafen. Die Beschreibung ist gleichzeitig die Umsetzung eines fluxustypischen Konzepts von George Brecht für die 16. Ausgabe des Magazins AQ aus dem AQ-Verlag und eine kunsthistorische Selbstdefinition. Das Magazin besteht aus Angaben und Materialien zu den ersten Treffen zwischen AY-O, Ben Vautier, George Brecht, Robert Filliou, Dick Higgins, Joe Jones, George Maciunas, Takako Saito, Mieko Shiomi, Daniel Spoerri, Robert Watts, Emmett Williams, erwähnt aber auch Begegnungen mit vielen anderen bekannten Künstlern und Musikern im Umkreis von Fluxus.

Häufig ist Fluxus durch collageartig komponierte Geschehensabläufe gekennzeichnet, die als „Konzert“ bezeichnet werden, weil akustische, choreographische und musikalische Ausdrucksformen darin einfließen. Beispiele dafür sind die Aktionen Celtic oder Eurasienstab von Joseph Beuys und Henning Christiansen, bei der im Sinne eines Gesamtkunstwerkes sowohl Musik, Inszenierungen (Theater), Installationen und Filme vorgeführt wurden. Die Fluxus-Künstler wehrten sich gegen jede kunsttheoretische Festlegung und brachten viele Manifeste, Gedichte und Schriften heraus, unter anderem in dem von Dick Higgins 1964 gegründeten Verlag Something Else Press (1964–1974).



Fluxus in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Künstlern wie Tomas Schmit und Chris Reinecke sowie den Amerikanern George Maciunas, Al Hansen, Dick Higgins und George Brecht waren es in der Bundesrepublik vor allem Joseph Beuys, Nam June Paik, Wolf Vostell und Dieter Roth, die eine eigene künstlerische Position von Fluxus entwickelten. Während Beuys in seinen Einzelaktionen die spirituelle und meditative Konzentration des Publikums einforderte, um zu einer intensiven Form der Existenzerforschung vorzustoßen, thematisierte Roth in „ironisch-spekulativen Grafiken und Objekten den kreativen Prozess der Form- oder Dingerfindung als auch die konkrete Veränderung der Kunstwerke beziehungsweise der Lebensmittel (Schokolade) durch Verschimmelung“. Beim Festum Fluxorum Fluxus verwischte Wolf Vostell mit Tetrachlormethan Abbildungen in verschiedenen Zeitschriften und schuf so Verwischungen mit dem Titel Kleenex.

Die Fluxus-Konzerte boten keine klangliche oder instrumentelle Ausgewogenheit, sondern waren Klangerlebnisse, bei denen jedes Objekt zum Instrument werden konnte. Wolf Vostell schleuderte 200 Glühlampen gegen eine Plexiglaswand, die als Barriere zwischen Bühne und Publikum fungierte, zerschlug mit einem Hammer Kriegsspielzeug und spickte Stecknadeln in rohes Fleisch, um eine individuelle Klangkombination zu erreichen und ein Statement zum Zeitgeschehen zu manifestieren. Joseph Beuys arbeitete mit Fett, Filz und Margarine. Die Verfremdung von Konsumgütern wurde oft als Verschwendung verstanden und beschimpft.

Die künstlerische und kulturelle Atmosphäre im Köln der 1960er Jahre und das Zusammentreffen von Künstler-Persönlichkeiten, die das Leben in allen seinen Facetten in lebenden Kunstwerken darstellen wollten, ergaben eine einzigartige Kombination. Die Intention der Fluxus-Konzerte war, ein lebendes Gesamtbild der Gesellschaft darzustellen, sie ohne Kompromisse zu reflektieren und die Erwartungen und Sehweisen des Publikums zu erweitern. Die provokanten Aspekte und Angriffe auf die traditionellen Werte des Wirtschaftswunders polarisierte das Publikum. So sollte Fluxus soziologisch und psychologisch auf die Gesellschaft wirken und ein Kommunikationselement sein.

Die Komplexität der Aktionen und Fluxus-Konzerte, das Zusammenwirken verschiedener Künstler, wie zum Beispiel Nam June Paik und Charlotte Moorman, schufen aufeinander abgestimmte Interpretationen. Die Unterscheidung zwischen Happening und Fluxus ist mitunter schwer zu treffen. Happenings folgten dem Prinzip, das Publikum einzubeziehen, wobei ihm aber oft keine exakten Informationen zum Verlauf gegeben wurden. Beim Happening wie auch beim Fluxus entwickelte sich eine Improvisation. Die einzigartigen Attribute der Fluxus-Konzerte und Happenings und die Freiheit in den Arrangements sind gesellschaftspolitische Ereignisse.

Der Künstler Christoph Schlingensief schuf in den letzten Jahren seines Lebens, unter anderem mit seinem Fluxus-Oratorium Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir, mehrere Fluxus-Werke mit internationaler Anerkennung.



Fluxus in Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während in Deutschland Fluxus vor allem in Düsseldorf, Köln und Wiesbaden präsent war, entwickelte sich Fluxus in Frankreich vor allem in Paris sowie in Nizza rund um Ben Vautier. Das dortige erste Fluxus-Festival Vautiers fand im Hotel Scribe unter dem Titel Fluxus Festival of Total Art vom 25. Juli bis 3. August 1963 statt.



Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste offizielle Fluxus-Manifestation fand vom 1. bis zum 23. September 1962 im Hörsaal des Museum Wiesbaden unter dem Titel FLUXUS: Internationale Festspiele Neuester Musik statt. 14 Konzerte von Higgins, Beuys, Knowles, Vostell, Paik, Williams, Køpcke, Filliou, Maciunas. Wichtige Veranstaltungen der europäischen Fluxus-Bewegung fanden 1962 in Köln, Wuppertal, Wiesbaden, Kopenhagen, Paris und 1963 in Amsterdam, Den Haag, London, Nizza und in Düsseldorf statt.

Das Festum Fluxorum Fluxus war ein internationales Fluxus-Festival an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, das vom 2. bis zum 3. Februar 1963 stattfand und war nach Wiesbaden, Kopenhagen und Paris die vierte Station einer von Maciunas konzipierten internationalen Fluxus-Tournee. Es wurde von Joseph Beuys in Absprache mit George Maciunas und Nam June Paik persönlich vor Ort organisiert. Teilnehmende Künstler waren unter anderem Dick Higgins, Bengt af Klintberg, Alison Knowles, Arthur Køpcke, Staffan Olzon, Nam June Paik, George Maciunas, Jackson Mac Low, Benjamin Patterson, Tomas Schmit, Daniel Spoerri, Wolf Vostell, Frank Trowbridge, Emmett Williams und Joseph Beuys.

Vom 1. bis zum 23. September 1962 fanden im Museum Wiesbaden die Fluxus Internationalen Festspiele Neuester Musik statt. Die Konzerte, die an vier Wochenenden mit meist zwei Programmen im Vortragssaal des – damals noch städtischen – Museums aufgeführt wurden, markieren die Geburtsstunde der Fluxus-Bewegung, die hier zum ersten Male öffentlich unter diesem Namen auftrat.

Die Ausstellung Fluxus at 50, vom 2. März bis 24. Juni 2012, widmete sich im ersten Teil der Ausstellung den Internationalen Festspielen im Vortragssaal des Museums Wiesbaden und den an ihnen beteiligten Fluxus-Künstlern. Neben den aufgeführten Stücken wurden in einem labyrinthischen Durchgang ausgewählte Werke der Beteiligten vorgestellt. Der zweite Teil der Ausstellung stellte die nach den Wiesbadener Festspielen zur Gruppe gestoßenen Künstler mit wichtigen Werken vor.



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jrgen Becker und Wolf Vostell (Hrsg.): Happenings, Fluxus, Pop Art, Nouveau Ralisme. Eine Dokumentation. Rowohlt Verlag, Reinbek 1965.
  • Happening & Fluxus. Materialien zusammengestellt von Hans Sohm, Klnischer Kunstverein, 1970.
  • Rainer K. Wick, Zur Soziologie intermedirer Kunstpraxis. Happening, Fluxus, Aktionen. Eigenverlag, Kln 1975.
  • Harry Ruh, Fluxus, The most radical and experimental art movement of the sixties, Verlag A, Amsterdam, 1979.
  • John Hendricks, Fluxus Codex. Harry N. Abrams, New York, 1988, ISBN 978-0-8109-0920-5.
  • Ubi Fluxus ibi motus 1990-1962. Edizioni Mazotta, Fondazione Mudima, Milano 1990, ISBN 88-202-0958-6.
  • Wollt Ihr das totale Leben? Fluxus und Agit-Pop der 60er Jahre in Aachen. Neuer Aachener Kunstverein, Aachen, 1995, ISBN 3-929261-24-3.
  • Ren Block, Gabriele Knapstein (Konzept): Eine lange Geschichte mit vielen Knoten. Fluxus in Deutschland. 1962?1994.Institut fr Auslandsbeziehungen, Stuttgart 1995.
  • Fluxus y Di Maggio, Museo Vostell Malpartida, Consejera de Cultura y Patrimonio de Extremadura, 1998, ISBN 84-7671-446-7.
  • Kurt Holl und Claudia Glunz (Hrsg.): 1968 am Rhein ? Satisfaction und Ruhender Verkehr. Schmidt von Schwind, Kln 1998, ISBN 3-932050-11-8.
  • Owen Smith, Fluxus: The History of an Attitude. San Diego State University Press, San Diego, California, 1998.
  • Mr. Fluxus: A Collective Portrait of George Maciunas 1931-1978. Thames & Hudson, 1998, ISBN 0-500-97461-6.
  • Petra Stegmann (Hrsg.): Fluxus East. Fluxus-Netzwerke in Mittelosteuropa. Fluxus Networks in Central Eastern Europe. Knstlerhaus Bethanien, Berlin 2007, ISBN 978-3-932754-87-6.
  • Karsten Arnold, Gnter Herzog u. a.: sediment. Mitteilungen zur Geschichte des Kunsthandels / Wolf Vostell. auf Straen und Pltzen durch die Galerien: Mitteilungen zur Geschichte des Kunsthandels.ZADIK: Heft 14/2007. Verlag fr Moderne Kunst, Nrnberg 2007, ISBN 978-3-939738-61-9.
  • Susanne Anna (Hrsg.): Joseph Beuys, Dsseldorf. Hatje Cantz, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7757-1992-6.
  • Fluxus Nice. Fleurice Wrz, AQ-Verlag, 2011, ISBN 978-3-922441-11-3.
  • Jacquelynn Baas, Ken Friedman, Fluxus and the Essential Questions of Life. University of Chicago Press and Hood Museum of Art, 2011. ISBN 978-0-226-03359-4.
  • Nie wieder strungsfrei! Aachen Avantgarde seit 1964, Kerber Verlag, 2011, ISBN 978-3-86678-602-8.
  • Fiat flux: la nbuleuse Fluxus, 1962-1978, Muse d'art moderne Saint-tienne mtropole, Silvana Editoriale, Milan, 2012.
  • Fluxus at 50. Stefan Fricke, Alexander Klar, Sarah Maske, Kerber Verlag, 2012, ISBN 978-3-86678-700-1.
  • Fluxus! 50 Jahre Fluxus. Werner Esser, Steffen Engle, Staatsgalerie Stuttgart, 2012. ISBN 978-3-86442-032-0.
  • Petra Stegmann. The lunatics are on the loose? European Fluxus Festivals 1962-1977, Down with art! Potsdam, 2012, ISBN 978-3-9815579-0-9.
  • Kurt Wettengl (Hrsg.): Fluxus - Kunst fr ALLE. Die Sammlung Feelisch. Kehrer, Heidelberg / Berlin 2013, ISBN 978-3-86828-449-2.
  • Kurt Wettengl (Hrsg.): Fluxus - Kunst fr ALLE. Die Sammlung Braun/Lieff. Kehrer, Heidelberg / Berlin 2013, ISBN 978-3-86828-442-3.
  • Beuys Brock Vostell. Aktion Demonstration Partizipation 1949-1983. ZKM - Zentrum fr Kunst und Medientechnologie, Hatje Cantz, Karlsruhe, 2014, ISBN 978-3-7757-3864-4.


Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fluxus. VHS mit 41 originalen Fluxusfilmen von Paik, Ono, Vostell, Sharits u.a. sowie einem 32-seitigen Booklet (engl./frz.) ber Fluxfilme von Maeva Aubert, erhltlich ber: http://www.re-voir.com/html/fluxus.htm
  • Staatliche Museen zu Berlin (Hrsg.): Joseph Beuys: Eurasienstab. Berlin 2005; mit DVD (Steidl Verlag) ISBN 3-86521-194-1.
  • neoFLuX ? Wiederaufnahme und Versetzung des Fluxus ? 17 neoFLuX-Filme
  • Travelling (in)to Fluxus... von Irene Di Maggio, 2014.
  • Malpartida Fluxus Village von Maria Prez, 2015.


Audio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Experimentelles Theater ? Fluxus ? Happening ? Performance. Sony BMG, 2004.


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

50 Jahre Fluxus
Beitrge
Museen


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Uwe M. Schneede: Die Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert, C. H. Beck, Mnchen 2001, ISBN 3-406-48197-3, S. 209.
  2. ?George (Yurgis) Maciunas (1931?1978)
  3. ?Thomas Kellein: FLUXUS. Kunsthalle Basel, Edition Hansjrg Mayer (Katalog zur Ausstellung vom 21. August bis 31. Oktober 1994), Basel 1994, S. 21.
  4. ?Astrit Schmidt-Burkhardt: Stammbume der Kunst: Zur Genealogie der Avantgarde. Akademie Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-05-004066-1, Fluxus im Fluss der Zeit, S.374,1 (online).
  5. ?Hans Belting: Das unsichtbare Meisterwerk: Die modernen Mythen der Kunst. C. H. Beck, 2001, ISBN 3-406-48177-9, S.455,2+455,3 (online).
  6. ?medienkunstnetz.de
  7. ?kunstwissen.de
  8. ?Silke Paull, Herv Wrz (Hrsg.): How We Met: Or A Microdemystification, AQ 16. S. 8.
  9. ?Redaktion fr Kunst es Bibliographischen Instituts (Hrsg.): Meyers kleines Lexikon. Kunst. Meyers Lexikonverlag, Mannheim/ Wien/ Zrich 1986, ISBN 3-411-02655-3.
  10. ? abcRichard W. Gassen, Roland Scotti (Hrsg.): Von Pop bis Polit. Kunst der 60er Jahre in der Bundesrepublik. Wilhelm-Hack-Museum 13. Januar bis 3. Mrz 1996; Wilhelm-Fabry-Museum der Stadt Hilden 24. Mrz bis 9. Juni 1969, S. 65.
  11. ?Silke Paull, Herv Wrz (Hrsg.): How We Met: Or A Microdemystification, AQ 16.
  12. ?Silke Paull, Herv Wrz (Hrsg.): How We Met: Or A Microdemystification, AQ 16. S. 11,1.
  13. ? ab1962?1982. Illustrierte Chronologie. In: Ren Block (Vorw.): 1962 Wiesbaden FLUXUS 1982. Eine kleine Geschichte von Fluxus in drei Teilen. Harlekin Art, Berliner Knstlerprogramm des DAAD, Wiesbaden/Kassel/Berlin 1983, S.10, 14, 18, 26.
  14. ?Vostell. Retrospektive 1958?1974. Neuer Berliner Kunstverein e.V. in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie Berlin, Staatliche Museen Preuischer Kulturbesitz, Berlin 1975, S.110?111.
  15. ?Exemplarisch ist die Auseinandersetzung mit der westlichen Konsumkultur der 1960er Jahre, die am 11. Oktober 1963 bei der Aktion und Ausstellung Leben mit Pop ? eine Demonstration fr den kapitalistischen Realismus im Dsseldorfer Mbelhaus Berges thematisiert wurde.
  16. ?Dokumentation ber Fluxus in Nizza (in frz. Sprache)
  17. ?Ausstellung Fluxus at 50
  18. ?neofluxfilm.com
  19. ?Homepage von Travelling (in)to Fluxus...
  20. ?Homepage von Malpartida Fluxus Village

Fluxus (lateinischflux/fluere ‚fließend‘, ‚vergänglich‘) ist eine von George Maciunas begründete Kunstrichtung, bei der es nicht auf das Kunstwerk ankommt, sondern auf die schöpferische Idee. Fluxus wurde in den 1960er Jahren weithin bekannt. Nach dem Dadaismus war Fluxus der zweite elementare Angriff auf das Kunstwerk im herkömmlichen Sinn, das negiert wurde und als bürgerlicher Fetisch galt.

Fluxus wurde von namhaften Avantgardekünstlern wesentlich geprägt. Neben George Maciunas zählen dazu Bazon Brock, John Cage, George Brecht, Mary Bauermeister, Wolf Vostell, Arthur Køpcke, Benjamin Patterson, Emmett Williams, Dick Higgins, Ludwig Gosewitz, Alison Knowles, Yoko Ono, Robin Page, Tomas Schmit, Ben Vautier, Robert Filliou, Joseph Beuys, Nam June Paik und Charlotte Moorman.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Benjamin Patterson stirbt in Wiesbaden. Benjamin Patterson war ein amerikanischer Künstler und Musiker und Mitbegründer der Fluxusbewegung in den 60er Jahren.
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Gestorben: Robin Page stirbt. Robin Page war ein britischer Konzeptkünstler und wichtiger Vertreter der Fluxus-Bewegung.
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Gestorben: Bernard Heidsieck stirbt in Paris. Bernard Heidsieck war einer der ersten französischen Lautdichter. Er stand dem Beat, Fluxus und Minimalismus nahe.
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Gestorben: Y. Fongi stirbt in Zschachenmühle. Y. Fongi, auch Ypsilon Fongi, Yolanther Fongi, später Siddhartha Y Fongi, war ein vielseitiger deutscher avantgardistischer Maler, Zeichner, Musiker, Objekt- und Konzeptkünstler. In den 1960er Jahren ein wichtiger Vertreter des Kritischen Realismus in der Kunst, der Pop Art, Conceptual-Art und des Fluxus, lebte er zuletzt in Zschachenmühle, Thüringen.
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Gestorben: Ute Klophaus stirbt in Wuppertal. Ute Klophaus war eine deutsche Fotografin, die vornehmlich auf Kunstfotografien und Künstlerbiografien beziehungsweise auf die Dokumentation von Happenings und Fluxus-Kunstaktionen spezialisiert war.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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In Düsseldorf endet das internationale Fluxus-Festival Festum Fluxorum Fluxus.

Kunst & Kultur

1996

Eigene Ausstellungen:
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Fluxus, Frauenmuseum Bonn, Einzelausstellung im Zusammenhang mit Yoko Ono u.a. (Marianne Tralau)

1962

Kultur:
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Die Fluxus-Bewegung wird von führenden Künstlern in Deutschland ins Leben gerufen.

Audio

2004

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Experimentelles Theater – Fluxus – Happening – Performance. Sony BMG

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2006

Ausstellungen und Performances:
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Beitrag zur Ausstellung Wonderland!: Fluxus & the game. 18. November -18. Februar 2007 Foundation Liedtas-Meesen, Kunstplatform Zebrastraat, Gent, (Kat.). (Thomas F. Fischer)

2005

Ausstellungen > Multimediale Projekte (ab 1996):
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Fluxus – Schalten Sie Ihren Fernseher ab!, Installation für 12 Monitore und DVD-Player, Tisch, Live-Kamera, Nivea-Creme. European Media Art Festival Osnabrück (EMAF) Kunsthalle Dominikanerkirche, FORO ARTISTICO- Forum für internationale Medienkunst Hannover (Hartmut Jahn)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

Kinofilme:
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Wenn man es verstehst, ist es zu spät. - 50 Jahre Fluxus,(engl. "If You Understand It, It Is Too Late. - 50 Years of Fluxus"), Regie, Drehbuch, Produzent (in Produktion) (Hartmut Jahn)

2004

Filme bis 70 Min. Länge:
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Schalten Sie Ihren Fernseher ab.- 40 Jahre Fluxus, (Dok), Regie, Drehbuch, Produzent (Hartmut Jahn)

1970

Funk, Film, Fernsehen:
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Hörspielmusik zu „Das wunderbare Geträume von Taifun-Willi“ von Dick Higgins (Floh de Cologne)

"Fluxus" in den Nachrichten