Formosastraße

Die Formosastraße / Formosa-Straße (chinesisch 福爾摩沙​海峽 / 福尔摩沙​海峡, PinyinFú'ěrmóshā Hǎixiá), auch Taiwanstraße / Taiwan-Straße (臺灣​海峽 / 台湾​海峡, Táiwān Hǎixiá) genannt, ist die 180 Kilometer breite Meerenge zwischen der chinesischen Provinz Fujian im Westen und der Insel Taiwan (früher Formosa) im Osten, die das Ostchinesische Meer im Norden und das Südchinesische Meer im Süden verbindet. Sie ist eine der am dichtesten befahrenen Wasserstraßen (Containerverkehr entlang der chinesischen Küste) auf der zusätzlich viele Fischerboote unterwegs sind.

Geostrategisch ist die Formosastraße von Bedeutung, da sie die Republik China auf Taiwan von der Volksrepublik China auf dem Festland trennt. In den 1950er Jahren bestand hier die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung zwischen der Volksrepublik China auf der einen Seite und der Republik China im Bündnis mit den Vereinigten Staaten auf der anderen Seite. Mao Zedong ließ die in Sichtweite vor der Küste Fujians liegende, aber von Taiwan aus verwaltete Insel Quemoy bombardieren.

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Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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In der Formosastraße westlich der Insel Taiwan sinkt das britische Passagierschiff Bokhara in einem Taifun, 125 Passagiere und Besatzungsmitglieder ertrinken.

Wirtschaft

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Im taiwanischen Hafen Kaohsiung trifft nach einer rund 48-jährigen Pause im Handel über die Taiwan-Straße hinweg ein Containerschiff aus dem in Rotchina gelegenen Xiamen ein.

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