Frühneuhochdeutsch

Frühneuhochdeutsch (abgekürzt oft Fnhd. oder Frnhd.) nennt man die historische Sprachstufe der deutschen Sprache zwischen dem Deutsch des Mittelalters (dem Mittelhochdeutschen) und dem heutigen Deutsch (dem Neuhochdeutschen). Die Periode der frühneuhochdeutschen Sprache wird ungefähr von 1350 bis 1650 angesetzt. Beispiele für Textzeugnisse dieser Sprachstufe sind die Schriften von Paracelsus ab 1529 und Luthers Bibelübersetzung von 1545.

Der Wortschatz des Frühneuhochdeutschen wird erfasst und beschrieben im Frühneuhochdeutschen Wörterbuch, spezifisch für eine südwestdeutsche Varietät im Schweizerischen Idiotikon.

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Gesellschaft & Soziales

1511

Gesellschaft:
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Die Druckschrift Warhafftig Sumarius der gerichts hendel wird bei Johann Hanau in Frankfurt an der Oder in einer frühneuhochdeutschen und in einer mittelniederdeutschen Fassung gedruckt.

Geboren & Gestorben

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Geboren: Werner Besch wird in Erdmannsweiler/ Schwarzwald geboren. Werner Besch ist ein deutscher Germanist und emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Sprache und ältere deutsche Literatur (unter Einschluss der deutschen Dialektologie) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine hauptsächlichen Forschungsgebiete umfassten die Ausformung der neuhochdeutschen Sprache, Sprachwandel und Dialektologie, die deutsche Sprachgeschichte des Spätmittelalters und des Frühneuhochdeutschen.

1591

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Gestorben: Johann Fischart stirbt in Forbach. Johann Baptist Fischart, genannt Mentzer, war ein frühneuhochdeutscherSchriftsteller.

1546

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Geboren: Johann Fischart wird oder 1547 in Straßburg geboren. Johann Baptist Fischart, genannt Mentzer, war ein frühneuhochdeutscherSchriftsteller.

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