Franco Frattini

Franco Frattini bei einer Rede im März 2007
Bild: Sebastian Gabsch

Franco Frattini [ˈfraŋko fraˈtːiːni] (* 14. März 1957 in Rom) ist ein heute parteiloser italienischer Politiker. Frattini war von 1995 bis 1996 italienischer Regionenminister, von 2001 bis 2002 Minister für die öffentliche Verwaltung, sowie von 2002 bis 2004 und von 2008 bis 2011 Außenminister der Regierungen Silvio Berlusconis. Von 2004 bis 2008 diente er als EU-Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Franco Frattini wird in Rom geboren. Franco Frattini ist ein heute parteiloser italienischer Politiker und war von Mai 2008 bis November 2011 zum zweiten Mal Außenminister unter Silvio Berlusconi. Heute unterstützt er die Kandidatur von Mario Monti.

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Franco Frattini ist heute 60 Jahre alt. Franco Frattini ist im Sternzeichen Fische geboren.

Politik & Weltgeschehen

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Der designierte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso lässt die Abstimmung über die EU-Kommission im EU-Parlament verschieben, um eine Abstimmungsniederlage zu verhindern. In der Folge werden die zwei Kommissare Rocco Buttiglione (Italien) und Ingrīda Ūdre (Lettland) gegen Franco Frattini (Italien) und Andris Piebalgs (Lettland) ausgetauscht

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Ehrung:
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Ritter des Piusordens

2005

Ehrung:
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Großkreuz des Ordens des Infanten Dom Henrique

2004

2004

Ehrung:
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Ix-Xirka ?? ie? ir-Repubblika

Tagesgeschehen

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EU-Kommissar für Justiz und Sicherheit Franco Frattini stellt ein Gesetzentwurf zur Terrorabwehr vor, mit dem EU die Daten der Flugpassagiere bis zu 13 Jahre speichern kann. Er plant auch, dass das Veröffentlichen von Aufrufen oder Anleitungen zu Terroranschlägen bestraft werden soll. In dem Gesetzentwurf wird auch geplant, dass die EU ein Zentralregister von gekauften und gestohlenen Mengen von Sprengstoff anlegt. Dies soll ab 2011 gelten. Deutschlands Innenminister Schäuble unterstützt diesen Gesetzentwurf, Kritik kommt von der Grünen Fraktion Europaparlament.
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EU/Österreich, Russland, USA: Unter österreichischem EU-Ratsvorsitz findet in Wien erstmals ein Sicherheitsdialog der 3 Regionen statt. Teilnehmer sind u. a. EU-JustizkommissarFranco Frattini, US-Justizminister Alberto Gonzales, US-Heimatschutzminister Michael Chertoff und der russische Präsidentenberater Viktor Iwanow. Die Hauptthemen des Gipfeltreffens sind die Bekämpfung von Terrorismus und Organisierter Kriminalität, des Drogen- und Menschenhandels und der illegalen Migration, sowie die Menschenrechts-Lage im US-Gefangenenlager Guantanamo. Die Vorsitzende, Innenministerin Liese Prokop, kündigt an, dass für ca.April 2007 ein erstes formelles Ministertreffen unter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft geplant sei, deren Empfehlungen zuvor auf Expertenebene ausgearbeitet werden.
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EU/USA. Nach einem Bericht der „Washington Post“ unterhält der US-Geheimdienst CIA mehrere Geheimgefängnisse für hochrangige Terrorverdächtige in Osteuropa und Asien. Zu den acht Standorten des verborgenen Gefängnissystems wurden neben Thailand und Afghanistan auch „mehrere Demokratien in Osteuropa“ genannt. Die Namen der osteuropäischen Länder hielt die Zeitung nach eigenen Angaben auf Bitten von US-Vertretern zurück. Diese fürchten demnach, dass nach einem Bekanntwerden der Gefängnisstandorte es zu Anschlagsversuchen kommen könnte. Auf diese Medienberichte hin hat sich nun die EU-Kommission eingeschaltet. Man werde die Berichte prüfen, versicherte ein Sprecher von EU-Justizkommissar Franco Frattini in Brüssel. Dabei handle es sich um eine „heikle Angelegenheit“, denn die EU habe keine direkten Kompetenzen in diesem Bereich.
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Rom/Italien. Der rechtsgerichtete Politiker Gianfranco Fini wird neuer italienischer Außenminister. Er folgt damit Franco Frattini nach, der in die neue EU-Kommission wechselt. Fini ist Vorsitzender der Alleanza Nazionale, die aus der neofaschistischen Movimento Sociale Italiano hervorgegangen ist.
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Brüssel/Belgien. Der designierte Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, stellt seinen abgewandelten Vorschlag für die künftige Kommission vor; unter anderem wird darin Franco Frattini den Kandidaten Rocco Buttiglione ersetzen.

"Franco Frattini" in den Nachrichten