Frankenstein (Roman)

Frankenstein oder Frankenstein oder Der moderne Prometheus (Original: Frankenstein or The Modern Prometheus) ist ein Roman von Mary Shelley, der 1818 erstmals anonym veröffentlicht wurde. Er erzählt die Geschichte des jungen Schweizers Viktor Frankenstein, der an der damals berühmten Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen erschafft.

Die Handlung wird durch eine Mischung aus Briefroman und klassischer Ich-Erzählsituation vermittelt. Viktor Frankenstein erzählt dem Leiter einer Forschungsexpedition, zugleich Eigner des Schiffes, das ihn in der Arktis rettet, seine Geschichte. Der Roman wird so zu einem Lehrstück, gibt Frankenstein doch deutlich zu verstehen, dass seine Erzählung auch eine Warnung an den Zuhörer und damit auch die Leser sein soll: Er warnt vor einer entgrenzten menschlichen Vernunft, die sich selbst zu Gott macht und sich anmaßt, lebendige Materie zu schaffen. Die Figur des Viktor Frankenstein ähnelt damit sowohl dem 'literarischen' Faust als auch dem Prometheus aus der griechischen Mythologie.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Terence Fisher stirbt in London. Terence Fisher war ein britischer Regisseur und Filmeditor. Bekannt wurde Fisher hauptsächlich als Stamm-Regisseur der britischen Hammer-Filme wo er unter anderem für den Erfolg der Filmreihen um Dracula und Frankenstein mit Christopher Lee und Peter Cushing verantwortlich war.
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Geboren: Terence Fisher wird in London geboren. Terence Fisher war ein britischer Regisseur und Filmeditor. Bekannt wurde Fisher hauptsächlich als Stamm-Regisseur der britischen Hammer-Filme wo er unter anderem für den Erfolg der Filmreihen um Dracula und Frankenstein mit Christopher Lee und Peter Cushing verantwortlich war.
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Gestorben: Mary Shelley stirbt in London, England. Mary Shelley, e Mary Godwin, häufig auch als Mary Wollstonecraft Shelley bezeichnet, war eine britische Schriftstellerin des frühen 19. Jahrhunderts. Sie ist als Autorin von Frankenstein oder Der moderne Prometheus (1818), einem der bekanntesten Werke der fantastischen Literatur, in die Literaturgeschichte eingegangen. Zu ihrem Gesamtwerk zählen mehrere Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Essays, Gedichte, Rezensionen, Biografien und Reiseerzählungen. Sie gab außerdem das Werk ihres früh verstorbenen Ehemanns Percy Bysshe Shelley heraus. Ihr Vater war der Sozialphilosoph und Begründer des politischen Anarchismus William Godwin. Ihre Mutter war die Schriftstellerin und Feministin Mary Wollstonecraft, die mit Verteidigung der Rechte der Frau (1792) eine der grundlegenden Arbeiten der Frauenrechtsbewegung verfasste.
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Geboren: Mary Shelley wird in London, England geboren. Mary Shelley, geborene Mary Godwin, häufig auch als Mary Wollstonecraft Shelley bezeichnet, war eine britische Schriftstellerin des frühen 19. Jahrhunderts. Sie ist als Autorin von Frankenstein oder Der moderne Prometheus (1818), einem der bekanntesten Werke der fantastischen Literatur, in die Literaturgeschichte eingegangen. Zu ihrem Gesamtwerk zählen mehrere Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Essays, Gedichte, Rezensionen, Biografien und Reiseerzählungen. Sie gab außerdem das Werk ihres früh verstorbenen Ehemanns Percy Bysshe Shelley heraus. Ihr Vater war der Sozialphilosoph und Begründer des politischen Anarchismus William Godwin. Ihre Mutter war die Schriftstellerin und Feministin Mary Wollstonecraft, die mit Verteidigung der Rechte der Frau (1792) eine der grundlegenden Arbeiten der Frauenrechtsbewegung verfasste.

Kunst & Kultur

1816

Kultur:
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Lord Byron verbringt den Sommer mit Mary Shelley, Percy Bysshe Shelley und John Polidori in der Villa Diodati am Genfersee. Unter dem Einfluss der düsteren Stimmung des Jahres ohne Sommer entstehen hier mehrere Horrorgeschichten, darunter Mary Shelleys Frankenstein oder Der moderne Prometheus und Polidoris Der Vampyr. Die Beiträge von Percy Shelley und Lord Byron bleiben Fragment.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1818

Literatur:
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Der Roman Frankenstein oder Der moderne Prometeus von Mary Wollstonecraft Shelley erscheint.

Sonstige Ereignisse

1931

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der fiktive Ort der Handlung in den Frankenstein-Verfilmungen Frankenstein bzw. Frankensteins Braut. In Mary ShelleysLiteraturvorlage ist hingegen Ingolstadt genannt; (Goldstadt)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

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Film: Frankenweenie ist ein IMAX-3D-Schwarz-Weiß-Stop-Motion-Film aus dem Jahr 2012 und ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Kurzfilms aus dem Jahr 1984, bei dem ebenfalls Tim Burton Regie führte. Frankenweenie enthält Elemente aus den Genres Komödie, Horror und Science-Fiction und parodiert den Roman Frankenstein. Der Film wurde von der Walt Disney Company produziert und von ihrer Tochtergesellschaft Walt Disney Motion Pictures Group vermarktet.

Stab:
Regie: Tim Burton
Drehbuch: John August nach Leonard Ripps und Tim Burton
Produktion: Allison Abbate
Tim Burton
Musik: Danny Elfman
Kamera: Peter Sorg
Schnitt: Chris Lebenzon Mark Solomon

2010

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Film: Bikini Frankenstein ist ein US-amerikanischer Erotikfilm des Regisseurs Fred Olen Ray, der 2010 als Fernsehproduktion für die Senderkette Cinemax gedreht wurde. Er basiert auf dem Roman Frankenstein von Mary Shelley.

Stab:
Regie: Fred Olen Ray
Drehbuch: Sherman Scott
Produktion: Dan Golden
Musik: Anthony Francis
Kamera: T. Max Montgomery
Schnitt: Dean McKendrick

Besetzung: Frankie Cullen, Jayden Cole, Brandin Rackley, Christine Nguyen, Billy Chappell, Ted Newsom, Ron Ford

1986

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Film: Gothic ist ein Film aus dem Jahr 1986 von Ken Russell. Die Kombination aus Horrorfilm, Thriller, Drama und Historienfilm mit Gabriel Byrne, Julian Sands und Natasha Richardson in den Hauptrollen thematisiert eine Begebenheit im Leben der Schriftsteller Lord Byron, Percy Shelley und Mary Shelley, die als wichtiges Ereignis in die Geschichte der phantastischen Literatur eingegangen ist. Das historische Treffen, bei dem der Grundstein für den Roman Frankenstein gelegt wurde und das gemeinhin als Initialzündung für die Entstehung der Phantastik gilt, nimmt Russell jedoch nur als Ausgangspunkt, um unter anderem mit den Mitteln des erotischen und des surrealistischen Films eine symbolhafte eigene Interpretation der damaligen Ereignisse vorzulegen.

Stab:
Regie: Ken Russell
Drehbuch: Stephen Volk
Produktion: Penny Corke Robert Fox
Musik: Thomas Dolby
Kamera: Mike Southon
Schnitt: Michael Bradsell

Besetzung: Gabriel Byrne, Julian Sands, Natasha Richardson, Timothy Spall, Myriam Cyr, Alec Mango, Andreas Wisniewski, Kiran Shah

1971

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Film: Lady Frankenstein (Originaltitel: La figlia di Frankenstein) ist ein italienischer Exploitationfilm aus dem Jahr 1971, der auf Motiven des FrankensteinRomans von Mary Shelley beruht. Regie bei dem seinerzeit in Deutschland indizierten und in Italien mit internationaler Beteiligung gedrehten Low-Budget-Horrorfilm führte Mel Welles, der sich auf die fiktive Geschichte von Frankensteins Tochter konzentrierte. Neben ausgiebigen Gewaltdarstellungen und einigen Nacktszenen, zeichnet sich der feministisch angehauchte Film vor allem dadurch aus, dass er eine selbstbewusste junge Frau darstellt, die sich in einer Männerdomäne durchsetzt.

Stab:
Regie: Mel Welles
Drehbuch: Edward di Lorenzo
Produktion: Harry Cushing Humbert Case Jules Kenton
Musik: Alessandro Alessandroni
Kamera: Riccardo Pallottini
Schnitt: Cleofe Conversi

Besetzung: Joseph Cotten, Rosalba Neri, Paul Müller, Mickey Hargitay, Peter Whiteman, Herbert Fux, Renate Kasché, Lorenzo Terzon, Ada Pometti, Andrea Aureli, Joshua Sinclair, Richard Beardley, Peter Matinov, Adam Welles, Marino Masé

1966

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Film: Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (jap. ゴジラ・エビラ・モスラ 南海の大決闘, Gojira, Ebira, Mosura: Nankai no Daikettō, dt. „Godzilla, Ebira, Mothra: Großes Duell in der Südsee“) ist ein japanischer Kaijū Eiga (Monsterfilm) mit der Riesenechse Godzilla als Hauptfigur. Entgegen dem Titel hat der Film nichts mit Frankenstein zu tun; dieser taucht nur im deutschen Verleihtitel auf.

Stab:
Regie: Jun Fukuda
Drehbuch: Shinichi Sekizawa
Produktion: Tomoyuki Tanaka
Musik: Masaru Satō
Kamera: Kazuo Yamada
Schnitt: Ryohei Fujii

Besetzung: Akira Takarada, Kumi Mizuno, Chotaro Togin, Hideo Sunazuka, Toru Watanabe, Toru Ibuki, Akihiko Hirata, Jun Tazaki, Ikio Sawamura, Haruo Nakajima, Hiroshi Sekita, Pair Bambi, Eisei Amamoto, Hisaya Ito, Tadashi Okabe, Kazuo Suzuki, Shoichi Hirose, Chieko Nakakita, Fumiko Honma, Yutaka Sada, Wataru Omae, Kenichiro Maruyama, Shigeki Ishida

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