Freeport-McMoRan

Freeport-McMoRan Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen der Bergbauindustrie. Der Firmensitz befindet sich in Phoenix.Die Freeport-Aktie wird seit 1988 an der New Yorker Börse gehandelt und ist im Aktienindex S&P 500 gelistet.

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Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1912

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Gründung: Das US-Bergbauunternehmen Freeport Sulphur mit Firmensitz in New Orleans war 1967, nach dem Sturz von Sukarno durch Suharto, das erste ausländische Unternehmen, das eine Genehmigung der indonesischen Regierung erhielt. Später wurde das Freeport-McMoRan Copper & Gold Tochterunternehmen PT Freeport Indonesia mit Grasberg in West Papua Betreiber der größten Goldmine und am kostengünstigsten fördernden Kupfermine der Welt. Freeport war von Anfang an politisch und ökonomisch bedeutend für das Suharto-Regime. In den USA wirkte das Unternehmen als Lobbygruppe für die Regierung in Jakarta. Freeport wurde zum größten Steuerzahler Indonesiens, mit Abstand der größte Investor, einer der größten Arbeitgeber und betreibt eines der größten sozialen Engagements - Suharto bezeichnete es als essentiell für die indonesische Wirtschaft. Andererseits ist das Unternehmen hinsichtlich seiner Abbaumethoden auch der umstrittenste ausländische Investor.

1834

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Gründung: Die Phelps Dodge Corporation war ein US-Unternehmen im Bereich Kupfer- und Molybdän-Bergbau und wurde im März 2007 von Freeport-McMoRan übernommen.

Zeittafel

2006

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Norwegens Staatlicher Pensionsfond hält die Freeport-Aktie ethisch für nicht vertretbar, da Gesetze nicht beachtet würden, ernsthafte und irreversible Umweltverschmutzung vorliegt und es an Transparenz mangelt.

2001

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Kissinger wird Berater der Indonesischen Regierung und macht Druck auf diese, keine Umweltschutzklauseln in den Vertrag aufzunehmen.

1997

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Beginn von Entschädigungszahlungen an die Amungme und Komoro; Unterstützung des neben Grasberg liegenden Lorentz-Nationalparks

1995

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ACFOA Report „Trouble at Freeport“ über ein Dutzend Menschenrechtsverletzungen, bestätigt von der Katholischen Kirche

1994

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Nach Besuch der Mine zieht die OPIC eine Sicherheit von 100 Mio US-Dollar zurück wegen gravierender Umweltschutzverletzungen. Henry Kissinger wird engagiert um die Firma vor Gericht zu vertreten. Die OPIC gibt nach und enthält ihren kritischen Bericht der Öffentlichkeit vor.

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