Freiberg

Die UniversitätsstadtFreiberg ist eine Große Kreisstadt und Bergstadt etwa in der Mitte des Freistaates Sachsen zwischen Dresden und Chemnitz. Sie ist Verwaltungssitz des 2008 gebildeten Landkreises Mittelsachsen. Der gesamte historische Stadtkern steht unter Denkmalschutz. Zahlreiche Gebäude sind ausgewählte Objekte für die vorgesehene Kandidatur zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge. Bis 1969 war die Stadt rund 800 Jahre vom Bergbau und der Hüttenindustrie geprägt. In den letzten Jahrzehnten findet ein Strukturwandel zum Hochtechnologiestandort im Bereich der Halbleiterfertigung und der Solartechnik statt, womit Freiberg zum Silicon Saxony gehört. In der eigentlichen Stadt ohne Ortsteile lebten Stand 31.12.15 laut Stadtverwaltung 39.318 Einwohner.

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Wirtschaft

1168

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An der Handelsstraße von Halle nach Prag wird gediegenes Silber und Silbererz gefunden. Daraufhin kommen Bergleute aus Goslar und siedeln sich in der nach ihnen benannten Sächsstadt an, die sich später zur ersten sächsischen BergstadtFreiberg entwickelt.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1186

Ersturkundliche Erwähnungen:
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Freiberg, Gurmels, Waidhofen an der Ybbs (Niederösterreich) und Kalkofen werden erstmals urkundlich erwähnt.

1185

Stadtgründung:
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1185Freiberg

Historische Schwarzpulvermühlen

1602

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Pulvermühlenwege finden sich beispielsweise in Berlin-Spandau und Berlin-Haselhorst, in Freiberg oder in Speyer, wo der Weg an die Pulvermühlen am Woogbach und am Schießberg erinnert.

Gefechtskalender

1813

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Zur leichten Division Liechtenstein in Deutschland abgestellt, nahmen Abteilungen an den Gefechten bei Marienberg, der Schlacht bei Dresden, dem Überfall auf Freiberg, den Gefechten bei Altenburg und Naumburg, der Völkerschlacht bei Leipzig und dem Gefecht bei Hochheim teil (K.u.k. Galizisches Ulanen-Regiment „Kaiser Joseph II.“ Nr. 6)

1762

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Zum Verband der Reichsarmee in Sachsen abgestellte Abteilungen kämpften bei Pretschendorf und Freiberg (K.u.k. Husaren-Regiment „Arthur Herzog von Connaught und Strathearn“ Nr. 4)

1762

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– Vorpostengefecht bei Zaunhauss, Erstürmung der Redouten von Brand, Gefecht bei Freiberg (K.u.k. Infanterieregiment Nr. 14)

Wissenschaft & Technik

1765

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Die Bergakademie im sächsischen Freiberg wird durch Franz Xaver von Sachsen nach den Plänen von Friedrich Wilhelm von Oppel, Carl Wilhelm Benno von Heynitz und Friedrich Anton von Heynitz unter dem Namen Kurfürstlich-Sächsische Bergakademie zu Freiberg als Ausbildungsstätte für Bergleute gegründet.

Geschichte

1873

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nach Freiberg (Zellwaldbahn / Bahnstrecke Nossen–Moldau)

Nutzung der Kaue

1900

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Kaue in der Nähe von Freiberg, um 1900

Städtepartnerschaften

1960

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Freiberg, Deutschland, seit (Gentilly)

Bekannte begehbare Camerae obscurae

1985

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Camera obscura in Hainichen bei Freiberg, erbaut 1883, erneuert

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1988

Werke (unvollständig):
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Wandgestaltung im Friedhofsgebäude/Feierhalle in Freiberg in Zusammenarbeit mit dem Architekten Ulf Zimmermann (Rudolf Sitte)

1956

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke > Profane Bauwerke:
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Donatsturm

1956

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke > Profane Bauwerke:
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Dom mit Domherrenhof von Nordosten

1956

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke > Profane Bauwerke:
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stilisiertes Donatstor

1956

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke > Profane Bauwerke:
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Domherrenhof – jetziges Stadt- und Bergbaumuseum

Politik & Weltgeschehen

1990

Politik > Städtepartnerschaften:
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Deutschland? Freiberg, Sachsen, Deutschland, seit (Darmstadt)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

Werner-Rathmayer-Preis:
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Lisa Hallex (Deutsche Zoologische Gesellschaft)

2007

Ehrung:
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1. Preis Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg (Benjamin Alard)

Kunst & Kultur

"Freiberg" in den Nachrichten