Freie und Reichsstädte

Als Freie Städte und Reichsstädte wurden seit dem 15. Jahrhundert jene weitgehend autonomen Stadtgemeinden des Heiligen Römischen Reiches bezeichnet, die im Städtekollegium des Reichstags vertreten waren. Die eigentlichen Reichsstädte unterstanden keinem Reichsfürsten, sondern direkt dem Kaiser, waren also reichsunmittelbar. Dagegen hatten die Freien Städte zwar noch einen Bischof als nominellen Landesherrn, besaßen aber Selbstverwaltungsrechte und Privilegien, die sie den Reichsstädten de facto gleichstellten. Daher entstand im Laufe der Zeit die unkorrekte, volkstümliche Sammelbezeichnung Freie Reichsstadt, obwohl nur wenige Städte gleichzeitig Freie Stadt und Reichsstadt waren.

mehr zu "Freie und Reichsstädte" in der Wikipedia: Freie und Reichsstädte

Liste von Freien und Reichsstädten

1415

thumbnail
Baden und Bremgarten – Sigismund erklärte beide zur Freien Reichsstadt, doch war dieser Status bereits nach wenigen Wochen rein fiktiv, da der König die Reichspfandschaft über den östlichen Aargau an Zürich verkaufte.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
thumbnail
Nach dem verlorenen ersten Aufeinandertreffen mit einem kaiserlich-bayerischen Entsatzheer in der Schlacht bei Rheinfelden muss Bernhard von Sachsen-Weimar im Dreißigjährigen Krieg die Belagerung der ReichsstadtRheinfelden zunächst aufgeben. (28. Februar)

"Freie und Reichsstädte" in den Nachrichten