Freihandel

Als Freihandel bezeichnet man einen internationalen Handel, der nicht durch Handelshemmnisse wie Zölle oder Import-Kontingente eingeschränkt ist. Die Idee des Freihandels basiert auf dem klassischen Wirtschaftsliberalismus.

Eine daraufhin ausgerichtete Wirtschaftspolitik bezeichnet man als Freihandelspolitik, eine dem Freihandel entgegengesetzte Politik als Protektionismus.Da Freihandel allein den internationalen Handel (Außenhandel) zwischen souveränen Staaten betrifft, bezeichnet man den freien Handel (Verkehr) mit Waren, Kapital u. a. innerhalb von Bundesstaaten u. ä., die einen Binnenmarkt haben (z. B. USA, EU, einzelne Nationalstaaten u. a.) nicht als „Freihandel“, sondern als Binnenhandel.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gustave de Molinari stirbt in De Panne. Gustave de Molinari war ein belgischer Ökonom. Er war ein Anhänger des Freihandels und gilt als Vorläufer des Anarchokapitalismus.
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Gestorben: William Graham Sumner stirbt in New Haven, Connecticut. William Graham Sumner war Professor für Soziologie an der Yale University. Zugleich war er der führende US-amerikanische Befürworter einer industriellen Freihandels-Gesellschaft, was seiner Meinung nach die Sozialisten unter „Kapitalismus“ verstanden.
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Gestorben: Karl Braun (NLP) stirbt in Freiburg im Breisgau. Karl Braun (genannt Braun-Wiesbaden) war ein deutscher Politiker, der sich im Zuge seines gesellschaftlichen Wirkens für den Freihandel einsetzte.
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Gestorben: Joseph Clément Garnier stirbt. Joseph Clément Garnier war ein französischer Nationalökonom. Er gilt als Vertreter des Freihandels.
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Gestorben: Michel Chevalier stirbt in Montpellier. Michel Chevalier war ein französischer Ökonom und Freihändler. Chevalier galt als Manchesterliberaler und Panlatinist.

Inhalt des Vertrages

1885

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Art. VIII: Vorbehalt des Freihandels gemäß der Generalakte der Berliner Konferenz von (Vertrag zwischen Deutschland und England über die Kolonien und Helgoland)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2001

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Film: Life and Debt ist ein Dokumentarfilm von Stephanie Black aus dem Jahr 2001. Er beleuchtet die wirtschaftliche und soziale Situation in Jamaika, insbesondere den Einfluss der Politik des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. Anhand von Auszügen aus dem Buch A Small Place der Schriftstellerin Jamaica Kincaid wird der tägliche Überlebenskampf der Einwohner geschildert, deren Zukunft von einer Politik des Freihandels, internationalen Krediten und strukturellen Anpassungen bestimmt wird.

Stab:
Regie: Stephanie Black
Drehbuch: Jamaica Kincaid
Produktion: Stephanie Black,
Sarah Manley
Kamera: Kyle Kibbe,
Richard Lannaman, Alex Nepomniaschy,
Malik Hassan Sayeed
Schnitt: John Mullen

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