Freilichtbühne

Eine Freilichtbühne, auch Freilichttheater, Freilufttheater oder Open-Air-Theater genannt, ist eine Bühne im Freien, die zu Theater- oder Musikaufführungen (Freilichtspiele) verwendet wird. In barocken Gartentheatern kommt das Naturtheater oft in Form eines Heckentheaters vor. Besondere Formen von Freilichtbühnen sind Amphitheater und Seebühnen.



Geschichte




In Gartenanlagen des Barocks wurden bühnenartige Räume kreiert, deren Kulissen von beschnittenen Hecken gebildet wurden. Ein Beispiel hierfür ist das Gartentheater des Großen Gartens in Herrenhausen. Als Staffagen dieser Park-, Garten-, Hecken- oder Naturtheater wurden häufig allegorische Skulpturen oder Putti hinzugefügt. Oft dienten auch künstliche Ruinen oder Grotten als Bühnenbilder dieser Anlagen. Erste Freilichttheater im heutigen Verständnis entstanden ab den 1860er Jahren, eine Vielzahl von Neugründungen geschah zwischen den Jahren 1910 und 1930 unter so unterschiedlichen Begriffen wie Naturtheater, Freilichtbühne, Waldbühne, Bergtheater, Burgtheater, Heimatbühne u.a.

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Kunst & Kultur

1937

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Musik & Theater: Das Kalkbergstadion, eine Freilichtbühne im Zentrum von Bad Segeberg nach Plänen des Architekten Fritz Schaller, der Pläne des Garten- und Landschaftsgestalters Wilhelm Heintz von 1927 aufgriff, wird nach dreijähriger Bauzeit vom nationalsozialistischen Reichsarbeitsdienst fertiggestellt. Das Stadion erhält den Namen Feierstätte der Nordmark und wird im gleichen Jahr von Joseph Goebbels und mit der Aufführung des Stücks Die Schlacht der weißen Schiffe von Henrik Herse feierlich eröffnet. Es ist einer von vielen Thingplätzen, welche für das Thingspiel bzw. die Thingbewegung errichtet werden.

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