Frieden von Zanjón

Als Frieden von Zanjón (spanischPaz de Zanjón) oder Vertrag von Zanjón (Pacto de Zanjón) wird das Dokument bezeichnet, welches die Kapitulation der kubanischen Unabhängigkeitsarmee gegen die Truppen Spaniens ausdrückt, womit das Ende des 10-jährigen Krieges (1868–1878) besiegelt wurde. Diese Übereinkunft garantierte aber keine der wesentlichen Ziele dieses Krieges: die Unabhängigkeit Kubas und die Abschaffung der Sklaverei.

Es gab verschiedene Gründe für die Kapitulation. Die erwähnenswertesten waren der ausgeprägte Regionalismus innerhalb der Befreiungsarmee, die geringe Unterstützung durch die Emigranten und die ständigen Streitereien zwischen dem Repräsentantenhaus, der Armee und zwischen den verantwortlichen Militärs selbst.

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Amerika

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Der Frieden von Zanjón wird geschlossen. Ein zehnjähriger Krieg um die Unabhängigkeit Kubas geht mit der Kapitulation der Aufständischen zu Ende. Die spanische Autorität über Kuba wird akzeptiert.

Ereignisse

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Auf Kuba endet offiziell der zehnjährige Krieg gegen die Kolonialmacht Spanien. Der Provisorischen Regierung gelingt es, auch die von Antonio Maceo befehligte Rebellengruppe zum Anerkennen des Friedens von Zanjón zu bewegen. Darin kapituliert die kubanische Unabhängigkeitsarmee.

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