Friedensbrunnen (Dresden)

Brunnen vor dem Johanneum
Bild: Häßler, Ulrich

Der Friedensbrunnen oder Türkenbrunnen steht in der Dresdner Altstadt, er gehört mit zu den ältesten Brunnen der Stadt.



Geschichte




Der Brunnen entstand aus einem Röhrenkasten, der anfangs aus Holz, später aus Stein gefertigt wurde. Ursprünglich befand er sich an der Ostseite des Neumarkts.Johann Friedrich Steger schuf 1616 den achteckigen Brunnen. Als ursprüngliche Brunnenfigur war eine Samsonfigur mit einem wasserspeienden Löwen geplant, die jedoch nicht ausgeführt wurde, da sich der Stadtrat nicht auf ein Bildwerk einigen konnte und die Kosten scheute.Nach dem Dreißigjährigen Krieg schuf Christoph Abraham Walther 1649/1650 eine Darstellung der Friedensgöttin Eirene für den Brunnensockel. Nach der siegreichen Schlacht am Kahlenberg gegen die Türken, an der der sächsische Kurfürst Johann Georg III. teilgenommen hatte, ersetzte man die Eireneplastik durch eine Victoriaplastik von Conrad Max Süßner. Deshalb trug der Brunnen auch den Namen Johann-Georgen-Brunnen, Victoriabrunnen oder Türkenbrunnen.Als im Jahre 1866 das Denkmal für den sächsischen König Friedrich August II. auf dem Neumarkt errichtet wurde, versetzte man den Brunnen an seinen heutigen Standort. Im Jahr 1969 restaurierte der Bildhauer Egmar Ponndorf den Brunnen, dabei wurde eine Kopie der Brunnenplastik aufgesetzt.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1683

Werk:
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Türken- oder Friedensbrunnen, Sandsteinfigur der Siegesgöttin Victoria mit Fahne und Lorbeerkranz, Dresden (Conrad Max Süßner)

1616

Werk:
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achteckiger Friedensbrunnen zum Tränken der Tiere am Neumarkt in Dresden (Johann Friedrich Steger)

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