Friedrichswerdersche Kirche

Die Friedrichswerdersche Kirche steht am Werderschen Markt des Friedrichswerders im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Sie wurde zwischen 1824 und 1831 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut – Bauleiter war Ludwig Ferdinand Hesse – und war die erste neugotische Kirche der Stadt. Der jetzige Bau war bis 1872 eine preußisch-unierte und französisch-reformierte Simultankirche (daher auch Temple du Werder auf Französisch). Danach erwarben die Unierten den Anteil der Reformierten, die schon seit 1835 in der Kirche keine eigenen Gottesdienste mehr abhielten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt und erst in den 1980er Jahren wieder aufgebaut. Die Friedrichswerdersche Kirche gehört seit den späten 1990er Jahren zur Berliner Nationalgalerie und diente als Museum über das Wirken Schinkels und für Skulpturen des 19. Jahrhunderts.

mehr zu "Friedrichswerdersche Kirche" in der Wikipedia: Friedrichswerdersche Kirche

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1828

Werk:
thumbnail
geflügelter Erzengel Michael und zwei Engel als bauplastischer Schmuck des Portals der Friedrichswerderschen Kirche, Berlin (Ludwig Wilhelm Wichmann)

1828

Werk:
thumbnail
Schlusssteine in den Gewölben der Friedrichswerderschen Kirche, Berlin (Christian Gottlieb Cantian)

Kunst & Kultur

2010

Ausstellungen > Einzelausstellungen:
thumbnail
Yinka Shonibare MBE, Friedrichswerdersche Kirche, Berlin
Kunst:
thumbnail
Der von Carl Boos erbaute Nassauer Landesdom auf dem Schloßplatz in Wiesbaden wird eingeweiht. Das Vorbild der dreischiffigen Basilika ohne Querschiff in neogotischem Stil mit klassizistischer Ornamentik ist die Friedrichswerdersche Kirche von Karl Friedrich Schinkel in Berlin. Die heutige Marktkirche ist der erste reine Ziegelbau im Herzogtum Nassau.

"Friedrichswerdersche Kirche" in den Nachrichten