Funkrufnetz

In einem Funkrufnetz wurden besonders in der Anfangszeit der Mobiltelefonie einfachste Alarmierungsinformationen („Pieper“) oder kurze Nachrichten an Funkmeldeempfänger, auch „Pager“ genannt, übertragen. Im privaten Nutzerbereich wurde diese Funktion weitestgehend von der Mobiltelefonie bzw.dem Mobilfunk-Short Message Service(SMS) übernommen. In Österreich wurden nach der endgültigen Einstellung der Pager-Dienste der Mobilkom Austria im Jahr 2002 ab 2005 neue Pager-Netze auf digitaler Basis aufgebaut, weil sie bei zeit- und sicherheitskritischen Anwendungen entscheidende Vorteile gegenüber Mobiltelefonnetzen aufweisen. In Deutschland und Frankreich werden die landesweiten Funkrufnetze seit dem Jahr 2000 von der e*Message Wireless Information Services GmbH (eMessage) betrieben.

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Unternehmensgeschichte

2000

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Am 1. Januar bündelt die Deutsche Telekom ihre internationalen Mobilfunkaktivitäten in der T-Mobile International AG. Zu der neuen Holding gehören zunächst neben T-Mobile in Deutschland noch die britische One2One (jetzt T-Mobile UK), die österreichische max.mobil. (jetzt T-Mobile Austria) sowie die Mehr- und Minderheitsbeteiligungen RadioMobil (jetzt T-Mobile Czech Republic), PTC (Polen) und MTS (Russland). Das Rufnummernspektrum wird erneut erweitert, T-Mobile-Kunden sind damit auch unter den Vorwahlen 0160, 0175, 01511 erreichbar. Im August ersteigert T-Mobile eine UMTS-Lizenz mit drei Frequenzblöcken. Im Juni führt T-Mobile als weltweit erster Betreiber den technischen Netzstart des Datenübertragungsstandards GPRS (General Packet Radio Service) durch. Das analoge C-Tel-Netz wird abgeschaltet. Die FunkrufdiensteScall, Skyper und Cityruf werden an die Berliner e*Message W.I.S. Deutschland GmbH (e*Message) verkauft und von dieser weiterbetrieben. (T-Mobile Deutschland)

1996

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Der Paging-Dienst Skyper wird eingeführt. (T-Mobile Deutschland)

1994

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T-Mobile verzeichnet Ende des Jahres 1,6 Millionen Kunden im analogen C-Netz und digitalen D1-Netz. Im März geht die erste Kurznachricht (Short Message Service, SMS) über das D1-Netz. Durch Abkommen mit anderen Mobilfunknetzbetreibern auf Basis des GSM-Standards können T-Mobile-Kunden in 21 Staaten mobil telefonieren. Der Paging-Dienst Scall wird eingeführt. (T-Mobile Deutschland)

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