Géza Csáth

Géza Csáth, Bronzebüste in Subotica.
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Géza Csáth, geboren als József Brenner, (* 13. Februar 1887 in Szabadka, damals Österreich-Ungarn, heute Serbien; †  11. September 1919 in Kelebija, damals Königreich Jugoslawien, heute Serbien), war ein ungarischer Schriftsteller, Dramatiker, Musikkritiker und Psychiater, der aus einer wohlhabenden bürgerlichen Familie stammte. Er war der Cousin des ungarischen Schriftstellers Dezső Kosztolányi.

Csáth publizierte sein literarisches Werk auf Ungarisch. Zum Hauptwerk zählen seine Tagebücher, Novellen und Erzählungen. Obwohl Csáths literarisches Lebenswerk außerhalb Ungarns nur wenig bekannt ist, gilt er als einer der bedeutenden Vertreter der modernen Literatur in Ungarn im 20. Jahrhundert. Seine literarische Ästhetik, die mit den Tabus ihrer Zeit brach und radikal psychologische Abgründe zum Ausdruck brachte, hat zahlreiche ungarische Schriftsteller beeinflusst. Der Großteil seiner Schriften wurde postum veröffentlicht.



Leben und Werk




Géza Csáth galt schon in seiner Kindheit und Jugend als künstlerisch begabt und vielseitig talentiert. Er malte, spielte Violine und Klavier und wandte sich sehr früh dem Schreiben zu. Schon mit 14 Jahren, im Jahr 1901, veröffentlichte er erste Musikrezensionen in einer Regionalzeitung. Csáth maturierte im heimatlichen Szabadka und nahm anschließend in Budapest ein Studium der Medizin auf, das er im Jahre 1910 mit als Neurologe abschloss. Schon während seines Studiums hatte Géza Csáth Artikel für Feuilletons und Zeitschriften verfasst. Als einer der ersten seiner Zeit erkannte er den Wert der Werke der ungarischen Komponisten Béla Bartók und Zoltán Kodály.Nach dem Studium war er Assistenzarzt an der Psychiatrie und Nervenklinik von Professor Moravcsik in Budapest. Csáth interessierte sich besonders für die Auswirkungen von Drogen, sowohl aus medizinischer Sicht als auch bezüglich der künstlerischen Kreativität. Aus diesem Interesse heraus spritzte er sich im April 1910 erstmals Morphium und wurde bald süchtig. Darauf hin wechselte er seine Stellung und war als Kurarzt tätig. Daneben fand er Zeit zum Schreiben.1909, im Alter von 21 Jahren veröffentlichte Csáth seinen ersten Band mit Novellen, ein Jahr später erschien ein Essay über Opium. Zudem schrieb er Feuilletons und Musikrezensionen, komponierte und schrieb Theaterstücke. 1911 wurden in Budapest zwei Stücke von Csáth aufgeführt, deren Musik er auch komponiert hatte. Im gleichen Jahr erschien Csáths medizinisches Werk „Über den psychischen Mechanismus der Geisteskrankheiten.“ 1912 wurde seine Studie über Giacomo Puccini ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht.Die meisten seiner Kurzgeschichten entstanden in dieser Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, sie thematisieren physische oder psychischer Aggressionen, Gewalt und Tabus wie Brudermord, Muttermord, Vergewaltigung oder die Verführung minderjähriger Mädchen. Neu war auch die radikale Form der Erzählperspektive: Csáth stellte diese verstörenden Handlungen in der ersten Person Singular dar, mit tiefen Einblicken in die Psyche der gestörten Täter. Seine gesammelten Novellen wurden erstmals im Jahr 1994 unter dem Titel Mesék, amelyek rosszul végződnek, (dt. „Märchen, die schlecht ausgehen“), in Ungarn veröffentlicht....

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Géza Csáth stirbt in Kelebija, damals Königreich Jugoslawien, heute Serbien. Géza Csáth, geboren als József Brenner,, war ein ungarischer Schriftsteller, Dramatiker, Musikkritiker und Psychiater, der aus einer wohlhabenden bürgerlichen Familie stammte. Er war der Cousin des ungarischen Schriftstellers Dezső Kosztolányi.
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Geboren: Géza Csáth wird in Szabadka, damals Königreich Ungarn, heute Serbien geboren. Géza Csáth, geboren als József Brenner,, war ein ungarischer Schriftsteller, Dramatiker, Musikkritiker und Psychiater, der aus einer wohlhabenden bürgerlichen Familie stammte. Er war der Cousin des ungarischen Schriftstellers Dezső Kosztolányi.

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Géza Csáth starb im Alter von 32 Jahren. Géza Csáth war im Sternzeichen Wassermann geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

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Werk: A muzsika mesekertje. („Der Märchengarten der Musik.“) Gesammelte Schriften zur Musik

1994

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Werk: Mesék, amelyek rosszul végződnek. („Märchen, die schlecht ausgehen.“) Novellen

1994

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Werk: Mesék, amelyek rosszul végz?dnek. („Märchen, die schlecht ausgehen.“) Novellen

1913

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Werk: Muzsikusok. („Musiker.“) Erzählungen

1912

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Werk: Mihály Szajbély (Hg.), Géza Csáth: Egy elmebeteg nő naplója, Budapest? : Magvető, 1978. Enthält den Neudruck: Der psychische Mechanismus der Geisteskrankheiten. , eine zeitgenössische Rezension von Sándor Ferenczi, eine Studie des Herausgebers und eine Abhandlung des Psychiaters Béla Buda. (hu) (Hinweis bei Paul Harmat, S.55f).

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