Gôgen-Witz

Der Gôgen-Witz ist eine literarische Kurzform, die auf die Tübinger Weingärtner zurückgeht, die mundartlich als „Gôgen“ bezeichnet werden.

Der Gôgen-Witz hat meist derbe Reaktionen dieser bäuerlichen Ur-Bevölkerung auf übermäßigen Fortschrittsglauben und allzu wissenschaftliches Gehabe im zur Universitätsstadt werdenden Tübingen zwischen 1890 und 1960 oder oft auch das Spannungsverhältnis zur benachbarten (als ehemals Freie Reichsstadt reicheren) Stadt Reutlingen zum Gegenstand. 1916 erschienen Gôgen-Witze erstmals in gedruckter Form, gesammelt und als Feldausgabe unter dem Pseudonym ‚Romeo‘ herausgegeben von Hermann Cuhorst, Karl Kommerell und Viktor Kommerell. Ihre Verteilung unter den württembergischen Soldaten wurde von König Wilhelm II. von Württemberg gebilligt.

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