Geboren & Gestorben

218 n. Chr.

Geboren:
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Gallienus, römischer Kaiser (+ 268)

Ereignisse

267 n. Chr.

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Herbst: In Herakleia Pontike wird der Fürst von Palmyra, Septimius Odaenathus, getötet. Seine Ermordung wurde vermutlich vom römischen Kaiser Gallienus in Auftrag gegeben. Odaenathus’ Sohn Vaballathus erbt dessen Titel „König der Könige“, der ihn zum praktisch autarken Herrscher über die römische Provinz Syria macht, nicht aber die Sonderbefugnisse, die Gallienus seinem Vater übertragen hatte. Aufgrund seiner Minderjährigkeit übernimmt seine Mutter Zenobia als Regentin die eigentliche Macht und geht bald auf Konfrontationskurs mit den Römern.

Antike

268 n. Chr.

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Römisches Reich: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Frühjahr: Kaiser Gallienus gelingt es, den Goten auf ihrem Weg nach Makedonien am Nestos entgegenzutreten und ihnen eine empfindliche Niederlage beizubringen. Dann erhält er jedoch die Nachricht, dass sich sein Kavalleriekommandant Aureolus in Mediolanum gegen ihn erhoben habe, und er muss nach Italia zurückkehren.

265 n. Chr.

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Römisches Reich: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Gallienus bemüht sich, den Abfall der westlichen Provinzen von Rom rückgängig zu machen, und greift Postumus, den Kaiser des Imperium Galliarum, an. Bei seinem ersten Angriff kann Postumus aufgrund der Sorglosigkeit seines Kavalleriekommandanten Aureolus entkommen. Bei der anschließenden Belagerung des Kaisers in einer gallischen Stadt wird Gallienus durch einen Pfeil verwundet und muss den Feldzug abbrechen. Gallienus wird sich bis zum Ende seiner Herrschaft mit dem Verlust der westlichen Provinzen abfinden.

260 n. Chr.

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Römisches Reich: In Colonia Claudia Ara Agrippinensium, heute Köln, befinden sich Kaiser Gallienus’ Sohn Saloninus und Prätorianerpräfekt Silvanus als Statthalter des Kaisers im Nordwesten. Römische Truppen unter dem Befehl von Postumus kehren zurück, nachdem sie einer Gruppe Germanen ihre Beute abgenommen hatten. Postumus hat die Beute bereits unter seinen Soldaten aufgeteilt, als Saloninus und Silvanus fordern, dass ihnen die Beute ausgehändigt wird. Die Truppen rebellieren und ernennen Postumus zum Imperator. Postumus wird damit erster Kaiser des Imperium Galliarum. Colonia wird von Postumus belagert, Salonius und Silvanus werden ihm ausgeliefert und umgebracht.

259 n. Chr.

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Römisches Reich: Kaiser Gallienus verfügt mehrere Änderungen in den Machtstrukturen des Reiches. Zivile und militärische Ämter werden getrennt, außerdem sollen Führungspositionen stärker nach Leistung und weniger durch Privilegien vergeben werden.

258 n. Chr.

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Römisches Reich: Kaiser Gallienus stellt eine neue, bewegliche Reitertruppe auf, die Schlachtenkavallerie. Hauptquartier der Truppe wird Mediolanum. Ihr Befehlshaber bekommt den schon länger existierenden Titel „Praefectus Equitum“. Dieser entwickelt sich im Laufe der Zeit weiter zum ranghöchsten Offizier der römischen Armee.

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