Gay Pride

Gay Pride ist ein Begriff, der aus der Lesben- und Schwulenbewegung stammt, um den selbstbewussten bzw. selbstachtenden und damit stolzen Umgang mit der eigenen sexuellen Identität zu beschreiben. Stolz wird im Sinne eines „gegen Andere an den Tag gelegtes Selbstgefühl seines Wertes“ verwendet, das heißt, im Bezug darauf, so zu sein, wie man ist (was Kritik an Teilaspekten des Seins nicht ausschließt), sich nicht vor anderen verstecken oder sich für andere verstellen zu wollen und gegebenenfalls für seine Rechte einzutreten. Das Antonym ist in diesem Fall Scham im Sinne von Unwert und Schande. Es ist ein aus dem Englischen stammender Internationalismus.

Der Begriff Gay Pride wird auch als Kategorie oder Namenszusatz für jene Veranstaltungen verwendet, welche diese Selbstachtung politisch oder kulturell (regelmäßig) öffentlichkeitswirksam ausdrücken. Dabei gibt es Sit-ins, Mahnwachen, Demonstrationen, Märsche und Paraden, welche als zentrale, auffälligste und manchmal einzige Veranstaltung stattfinden. Zusätzlich finden rund um diese Demonstrationen manchmal ganze Veranstaltungskomplexe über einen Zeitraum von drei Tagen bis zu einem Monat statt, die im weiteren Sinn ebenfalls dazugezählt werden. Darüber hinaus gibt es noch Einzelveranstaltungen und andere Veranstaltungsreihen wie etwa Filmfestivals, die ebenfalls mit diesem Begriff bezeichnet werden können.

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Gay Pride - Parade zum 30. Christopher Street Day in Hamburg

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