Gebirgszug

Unter Gebirgszug versteht man eine Folge hoher Berggipfel oder eine zusammenhängende Bergkette innerhalb eines größeren Gebirges. Der Begriff wird aber auch für langgestreckte Faltengebirge mit mehreren Parallelketten verwendet (Kettengebirge). Während im Hochgebirge die Begriffe Bergkette oder Gebirgszug üblich sind, spricht man im Mittelgebirge eher von Höhenzug oder Höhenrücken, bzw. im Hügelland von einer Hügelkette. Am häufigsten treten langgestreckte Bergketten bei Orogenen vom Typus des Faltengebirges (Auffaltung durch seitlichen Druck) und des Deckengebirges (Überschiebung dünner Gesteinspakete) auf. Andere Gebirgsarten wie Bruch- bzw. Horstgebirge oder Rumpfgebirge bilden kaum Parallelketten aus. Wenn hingegen ein Rumpfgebirge zu einem hochgelegenen Tafelland erodiert wird, kann eine fortschreitende Zertalung ebenfalls Bergketten entstehen lassen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Élie de Beaumont stirbt in Canon bei Caen, Dptm. Calvados. Jean-Baptiste Armand Louis Léonce Élie de Beaumont, genannt Élie de Beaumont, war ein französischer Geologe. Als sein wichtigster Beitrag zur Wissenschaft gilt heute die erste geologische Karte von ganz Frankreich. Wesentliche Aspekte seiner Theorie über den Ursprung der Kettengebirge und ihre Ursache (vermutete Kontraktion der Erde) waren für den größten Teil des 19. Jahrhunderts maßgeblich, gelten heute jedoch als überholt.
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Geboren: Élie de Beaumont wird in Canon bei Caen, Dptm. Calvados geboren. Jean-Baptiste Armand Louis Léonce Élie de Beaumont, genannt Élie de Beaumont, war ein französischer Geologe. Als sein wichtigster Beitrag zur Wissenschaft gilt heute die erste geologische Karte von ganz Frankreich. Wesentliche Aspekte seiner Theorie über den Ursprung der Kettengebirge und ihre Ursache (vermutete Kontraktion der Erde) waren für den größten Teil des 19. Jahrhunderts maßgeblich, gelten heute jedoch als überholt.

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