Europa

489 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Miltiades der Jüngere führt nach seinem Sieg bei Marathon einen attischen Feldzug gegen die Insel Paros, der aber scheitert. Miltiades wird deshalb nach seiner Rückkehr nach Athen von Xanthippos angeklagt und zum Tode verurteilt. Die Todesstrafe wird jedoch zu einer hohen Geldstrafe umgewandelt, die er nicht begleichen kann. Folglich kommt er ins Gefängnis, wo er an einer bei Paros erlittenen Verletzung stirbt, wodurch die Atimie, der Verlust seiner Bürgerrechte, an seinen Erben übergeht. Sein Sohn Kimon kann seine Bürgerrechte erst dadurch wiedererlangen, indem er seine Halbschwester Elpinike dem reichen Athener Kallias zur Frau gibt, der die Geldschuld begleicht.

Wirtschaft

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Der Unternehmer John-Werner Madaus wird im bis dahin größten Parteispenden-Skandal zu einer Geldstrafe von 420.000 DM verurteilt

"Geldstrafe" in den Nachrichten