Geboren & Gestorben

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Geboren: Sita Mazumder wird in Baden AG, heimatberechtigt in Turgi geboren. Sita Monica Mazumder ist eine Schweizer Ökonomin und Unternehmerin mit indischen, französischen und schweizerischen Wurzeln. Sie beschäftigt sich vor allem mit den Gefährdungen moderner liberaler Gesellschaften, darunter solche Themen wie Korruption, Geldwäsche und der internationale Terrorismus. Weitere Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit sind soziale Netzwerke und die Rolle der Frau in der Wirtschaft.
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Geboren: Chairat al-Schater wird in Dakahlia geboren. Muhammad Chairat Sa'd al-Schater ist ein islamistischer Aktivist sowie Ingenieur und Geschäftsmann. Er war Kandidat der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei, des politischen Arms der Muslimbrüder, bei der Präsidentschaftswahl 2012 in Ägypten. Zuvor saß er mehrere Jahre wegen angeblicher Geldwäsche im Gefängnis und war stellvertretender Vorsitzender der Bruderschaft.
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Geboren: Ricardo Teixeira (Fußballfunktionär) wird in Carlos Chagas, Minas Gerais geboren. Ricardo Terra Teixeira ist ein brasilianischer Sportfunktionär. Er war von 1989 bis 2012 Präsident des brasilianischen Fußball-Nationalverbands (CBF) sowie von 1994 bis 2012 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees. Unter Teixeiras Führung erhielt der CBF am 30. Oktober 2007 vom FIFA-Exekutivkomitee den Zuschlag für die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Im Laufe seiner Karriere wurde er mehrfach mit dem Vorwurf der Korruption, Steuerhinterziehung und Geldwäsche konfrontiert und zog sich schließlich aufgrund erwiesener Schmiergeldannahmen aus dem Führungskreis der FIFA zurück.
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Gestorben: Al Capone stirbt in Palm Beach, Florida. Alphonse Gabriel “Al” Capone war einer der berüchtigtsten Verbrecher Amerikas in den 1920er und 1930er Jahren. Capone kontrollierte die Chicagoer Unterwelt („Chicago Outfit“) und machte seine Geschäfte vor allem mit illegalem Glücksspiel, Prostitution und während der Prohibitionszeit mit illegalem Alkoholhandel. Bis heute ist sein Name auch mit der Bezeichnung Geldwäsche verbunden, da er als Erster illegale Einnahmen in Waschsalons investierte und mit dieser Verschleierungsmethode Vorbild für viele Steuerhinterzieher und Betrüger wurde.
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Geboren: James J. Bulger wird in Boston, Massachusetts geboren. James Joseph „Whitey“ Bulger ist ein US-amerikanischer Verbrecher, der seit 1999 als chronologisch 458. Person auf der Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen des FBI stand und auf dessen Ergreifung 2.000.000? US-Dollar ausgesetzt waren. Ihm wird unter anderem 19-facher Mord, Erpressung, Drogenhandel, kriminelle Verschwörung und Geldwäsche vorgeworfen. Weiterhin soll er der Kopf einer kriminellen Bande in Boston – der Winter Hill Gang – gewesen sein.

Internationale Übereinkommen gegen Geldwäsche

1999

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UN-Konvention zur Unterdrückung der Terrorismusfinanzierung

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2004

Preisträger:
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David MacMillan (Corday-Morgan-Preis)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

Rundfunkberichte:
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Jens Rosbach: KRIMINALITÄT – Deutschlands Problem mit der Geldwäsche-Bekämpfung, in Deutschlandfunk – „Hintergrund“ vom 10. Februar

Tagesgeschehen

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London/Vereinigtes Königreich: Die britische Grossbank HSBC soll über Jahre Geldwäsche aus Ländern wie Mexiko, Iran und Saudi-Arabien unterstützt haben. Dies wird in Anhörungen durch den US-amerikanischen Senat in der medialen Öffentlichkeit bekannt.
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Wien/Österreich: Der Nationalrat hebt die Immunität des früheren Verteidigungsministers Herbert Scheibner (Verdacht der Geldwäsche) und des Abgeordneten Werner Königshofer (Verdacht der Volksverhetzung) auf.
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Paris/Frankreich: Panamas früherer Diktator Manuel Noriega wird wegen Geldwäsche zu sieben Jahren Haft verurteilt.
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Panama-Stadt/Panama: Der ehemaliger Machthaber Manuel Noriega wird an Frankreich ausgeliefert, wo er bereits in Abwesenheit wegen Geldwäscherei zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde.
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Tschita/Sibirien: Gegen den ehemaligen Chef der russischen Ölkonzerns Yukos, Michail Chodorkowski hat die russische Staatsanwaltschaft eine erneute Anklage wegen Geldwäsche verkündet, um dessen zu erwartende Freilassung 2008 zu verhindern. Seine Verteidiger sehen dahinter die Angst der russischen Regierung stehen, dass Chodorkowski bei einer frühzeitigen Entlassung selbst politisch aktiv werden und andere Parteien bei der nächsten Präsidentschaftswahl finanzieren könne.

"Geldwäsche" in den Nachrichten