Generalfeldmarschall

Der Feldmarschall (von ahdt. marahscalcMarschall, Stallmeister, Pferdeknecht“) war im 16. Jahrhundert der Führer der Reiterei. Im Dreißigjährigen Krieg war der Feldmarschall ein höherer Generalsrang. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Bezeichnung Feldmarschall als höchster militärischer Dienstgrad in vielen europäischen Armeen verwendet. Seit 1664 gab es bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches (1806) einen Reichsgeneralfeldmarschall, der Oberbefehlshaber über das Reichsaufgebot, die Reichsarmee, war. Daraus abgeleitet führte Brandenburg als zunächst einziges Land den Generalfeldmarschall ein, der später auch von der zaristisch-russischen Armee übernommen wurde. Ab 1871 wurde dieser Rang im gesamten Deutschen Reich verliehen.

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Weitere Ausstattung

1663

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Grabmal des GeneralfeldmarschallsOtto Christoph von Sparr von Artus Quellinus? I. aus Antwerpen (Marienkirche (Berlin-Mitte))

Liste der Generalfeldmarschalle > Kurhannover

1689

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Heinrich von Podewils (1615–1696) – Feldmarschall der calenbergischen Truppen

1685

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Jeremias von Chauvet (??? 1696) – Feldmarschall der cellischen Truppen

Liste der Generalfeldmarschalle > Kurpfalz

Liste der Generalfeldmarschälle > Kurpfalz

1753

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– Prinz Friedrich Michael von Zweibrücken-Birkenfeld, Reichsgeneralfeldmarschall

Liste der Generalfeldmarschalle > Kaiserliche Feldmarschalle 1618–1806

1799

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Alexander Wassiljewitsch Suworow (1730–1800), 1794 russischerGeneralfeldmarschall und Generalissimus

1796

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Friedrich Moritz von Nostitz-Rieneck (??? ) – Hofkriegsratspräsident

1796

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– Joseph Kinsky zu Wchinic und Tettau (??? 1804)

1795

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Carl Graf Clerfayt de Croix (??? 1798) – Feldherr in den Koalitionskriegen, Ehrengrab Hernalser Friedhof Wien

1795

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Dagobert Sigmund von Wurmser (1724–1797)

Liste der Generalfeldmarschälle > Kaiserliche Feldmarschälle 1618–1806

1801

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– Erzherzog Karl von Österreich-Teschen (1771–1847) – der Sieger von Aspern 1809, letzter Reichsgeneralfeldmarschall

1789

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Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1737–1815), Reichsgeneralfeldmarschall

1765

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Albert Herzog zu Sachsen-Teschen (1738–1822) – Schwiegersohn Maria Theresias, Begründer der „Albertina“, Reichsgeneralfeldmarschall

1758

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– Friedrich Michael Pfalzgraf am Rhein, Fürst von Zweibrücken (1724–1767), Reichsgeneralfeldmarschall

1754

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Johann August von Sachsen-Gotha-Altenburg (1704–1767), Reichsgeneralfeldmarschall

Gefechtskalender

1848

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Eine Eskadron war bei der Unterdrückung der Unruhen in Prag eingesetzt. Die Oberstlieutenant-Division kämpfte unter FeldmarschallWindisch-Graetz und nahm an der Einnahme von Wien teil. (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Kaiser Franz I.“ Nr. 1)

M

1849

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Mortaraplatz, 1899 benannt nach der wenig bedeutenden Schlacht bei Mortara , die zwei Tage vor der wichtigeren Schlacht bei Novara stattgefunden hatte. In beiden Gefechten siegten die österreichischen Truppen unter FeldmarschallRadetzky über die Truppen des Königreichs Sardinien-Piemont. Der Mortarapark ist ebenfalls nach dieser Schlacht benannt. Siehe auch die Novaragasse im 2. Bezirk Leopoldstadt, sowie den Radetzkyplatz und die Radetzkystraße im 3. Bezirk Landstraße. (Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau)

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

1856

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Friedrich Heinrich Ernst Graf von Wrangel (* 13. April 1784 in Stettin; ??? 1. November 1877 in Berlin), preußischer Generalfeldmarschall; seit (Rathenow)

Europa

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Nach 72 Dienstjahren wird der österreichischeFeldmarschallJosef Graf Radetzky in den Ruhestand versetzt.
Europa & die Befreiungskriege:
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Der preußischeGeneralfeldmarschallBlücher überschreitet mit seiner Armee den Rhein.

Arten

1872

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Dromornis australis Owen (Donnervögel)

Ritter

1901

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an Generalfeldmarschall Graf Alfred von Waldersee, erster protestantischer Christ, der die internationalen Truppen in China beim Boxeraufstand erfolgreich geführt hatte. (Piusorden)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1905

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Leben > Militärische Laufbahn: Generaloberst mit dem Rang eines Generalfeldmarschalls (Friedrich II. (Baden, Großherzog))

1888

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Werk: Standbild des preußischen Generalfeldmarschalls Prinz Friedrich Karl Nikolaus von Preußen (1828-1885) in Frankfurt (Oder) (Max Unger)

1780

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Geschaffene Bauwerke > Weitere Bauwerke in der Kurpfalz und darüber hinaus: war vermutlich Rabaliatti der Bauverantwortliche für ein elegantes und großformatiges Barockpalais in Kaub. Das von Johann Külp in Auftrag gegebene Palais wurde in der sehr engen Häuserreihe der Metzgerstraße (Hausnummer 6) als Gasthaus Zur Stadt Mannheim errichtet. Das Gebäude ist zehnachsig mit Mansarddach und zweiachsigem Zwerchgiebel. In der mittleren Portaldurchfahrt findet sich ein zierliches Oberlichtgitter. Nord- und Südflügel wurden zur gleichen Zeit errichtet, der Ostflügel folgte 1792. Eine schöne Holztreppe führt zum ersten Obergeschoss mit den Haupträumen. Im vierachsigen Saal befinden sich Leinwandtapeten mit Ölmalereien (Jakobs- und Josephsgeschichte), im Raum daneben handgedruckte Tapeten mit ländlichen Motiven aus der Zeit um 1800. In dem Gebäude befand sich das Hauptquartier Blüchers, als dieser an der Jahreswende 1813/14 mit seinen Truppen beim Pfalzgrafenstein den Rhein überschritt. Die beiden nahezu unveränderten Wohnräume Blüchers wurden in 1913 als Blüchermuseum eingerichtet und zeigen ein Stück Wohnkultur aus der Zeit um 1800 und persönliche Gegenstände des preußischenGeneralfeldmarschalls. Die spätbarocken rheinseitigen Häuser der Metzgerstraße im Obergeschoss über der Stadtmauer, mit laubenartigem Durchgang anstelle des mittelalterlichen Wehrganges, sind wegen ihrer baulichen Verwandtschaft zum vorgenannten Palais vermutlich auch Rabaliatti zuzuschreiben. (Franz Wilhelm Rabaliatti)

1780

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Geschaffene Bauwerke > Weitere Bauwerke in der Kurpfalz und darüber hinaus: war Rabaliatti der Bauverantwortliche für ein elegantes und großformatiges Barockpalais in Kaub, welches seit 1913 als Blüchermuseum Kaub fungiert. Das von Johann Külp in Auftrag gegebene Palais wurde in der sehr engen Häuserreihe der Metzgerstraße (Hausnummer 6) als Gasthaus Zur Stadt Mannheim errichtet. Das Gebäude ist zehnachsig mit Mansarddach und zweiachsigem Zwerchgiebel. In der mittleren Portaldurchfahrt findet sich ein zierliches Oberlichtgitter. Nord- und Südflügel wurden zur gleichen Zeit errichtet, der Ostflügel folgte 1792. Eine schöne Holztreppe führt zum ersten Obergeschoss mit den Haupträumen. Im vierachsigen Saal befinden sich Leinwandtapeten mit Ölmalereien (Jakobs- und Josephsgeschichte), im Raum daneben handgedruckte Tapeten mit ländlichen Motiven aus der Zeit um 1800. In dem Gebäude befand sich das Hauptquartier Blüchers, als dieser an der Jahreswende 1813/14 mit seinen Truppen beim Pfalzgrafenstein den Rhein überschritt. Die beiden nahezu unveränderten Wohnräume Blüchers wurden in 1913 als Blüchermuseum eingerichtet und zeigen ein Stück Wohnkultur aus der Zeit um 1800 und persönliche Gegenstände des preußischen Generalfeldmarschalls. Die spätbarocken rheinseitigen Häuser der Metzgerstraße im Obergeschoss über der Stadtmauer, mit laubenartigem Durchgang anstelle des mittelalterlichen Wehrganges, sind wegen ihrer baulichen Verwandtschaft zum vorgenannten Palais vermutlich auch Rabaliatti zuzuschreiben. (Franz Wilhelm Rabaliatti)

1663

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Werk: Grabmal für den GeneralfeldmarschallOtto Christoph von Sparr in der Marienkirche in Berlin-Mitte (Artus Quellinus I.)

Liste der Generalfeldmarschalle > Kurbrandenburg und Preußen

1916

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26. November – Franz Freiherr Conrad von Hötzendorf (1852–1925), österreichisch-ungarischer Feldmarschall , österreichischer Generalstabschef im Ersten Weltkrieg

1857

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15. August 1856 – Friedrich Graf von Wrangel „Papa Wrangel“ (1784–1877), volkstümlicher preußischer Heerführer, Gouverneur von Berlin, schlug 1848 die Revolution ohne Blutvergießen nieder; war der erste lebende preußische Feldmarschall, der anlässlich seiner Erhebung in diesen Rang einen Marschallstab von seinem Souverän, König Friedrich Wilhelm IV., übersandt bekam.

1691

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1. Mai 1688 – Hans Adam von Schöning (1641–1696), brandenburgischer und sächsischer Feldmarschall, der Türkenbesieger

Persönlichkeiten

1917

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Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und oberster Heerführer, späterer Reichspräsident (Essen)

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Nach dem Sieg über Frankreich ernennt Hitler 12 seiner Generäle zu Generalfeldmarschällen. (19. Juli)

Geschichte > Oberbefehlshaber

1941

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GeneralfeldmarschallWilhelm List – 13. Oktober 1939 bis 29. Oktober (12. Armee (Wehrmacht))

Oberbefehlshaber des Heeres (OBdH)

1941

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GeneralfeldmarschallWalther von Brauchitsch, 4. Februar 1938 bis 19. Dezember (Oberkommando des Heeres)

Oberbefehlshaber

1942

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GeneralfeldmarschallErich von Manstein – 12. September 1941 bis 20. November (11. Armee (Wehrmacht))

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

Ehrung:
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Ehren-Generalfeldmarschall der Mainzer Ranzengarde (Johannes Gerster)

2001

Ehrung:
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Generalfeldmarschall der Mainzer Ranzengarde (Johannes Gerster)

1814

Ehrung > Sonstige Auszeichnungen:
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Ernennung zum Feldmarschall (gemäß Armeebefehl vom 7. März ) (Carl Philipp von Wrede)

Musik

2014

Diskografie > Single:
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Can't Break a Broken Heart (Nick Howard)

"Generalfeldmarschall" in den Nachrichten