Genremalerei

Ein Genrebild (franz.: Tableau de genre; zu lat.: genus ‚Art‘, ‚Geschlecht‘; veraltet: Sittenbild; entsprechend Sittenmalerei zum Begriff Genremalerei) ist die gemalte Abbildung einer Alltagsszene – zum Beispiel Menschengruppen, Szenen und Handlungen – als Schilderung von Lebensformen eines Volkes und seiner landschaftlichen, Arbeits- oder Wohnumgebung.

Eine klare Abgrenzung zum Porträt bzw. Gruppenporträt ist nicht immer möglich. Während dieses meist identifizierbare Menschen zeigt, sind die Figuren der Genremalerei anonym und werden durch ihre Umgebung charakterisiert; das Interieur steht dabei oft im Vordergrund.

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L

1869

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Laufbergergasse, 1889 benannt nach dem Maler und Grafiker Ferdinand Laufberger (1829–1881), Professor an der Kunstgewerbeschule in Wien (ab 1868). Er begann seine Laufbahn als Illustrator und Zeichner, konzentrierte sich dann auf Genrebilder, und schuf später auch allegorisch-dekorative Monumentalmalerei. Er gestaltete u.a. den Bühnenvorhang des k.k. Hof-Operntheaters , mehrere Glasfenster in der Rotunde (1873) und einige Deckengemälde im Naturhistorischen und im Kunsthistorischen Museum (ab 1881). (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

Kunst & Kultur

2004

Sonderausstellungen:
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Liebe, Tod und Leidenschaft; Russische Genremalerei, u.a. mit fünf Werken von Ilja Repin. (Steirisches Feuerwehrmuseum)

1514

Kunst:
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Der flämische Maler Quentin Massys malt das Genrebild Der Geldwechsler und seine Frau.

1500

Kultur:
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um 1500: In der Kunst entsteht die Genremalerei.

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