George W. Bush

George W. Bush (2003)
Bild: George W. Bush (uploaded by Vbudovski)

George Walker BushZum Anhören bitte klicken! [ˈd͡ʒɔɹd͡ʒ ˈwɔːkɚ bʊʃ], meist abgekürzt George W. Bush [ˈd͡ʒɔɹd͡ʒ ˈdʌbɫ̩juː bʊʃ] (* 6. Juli 1946 in New Haven, Connecticut), ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und war von 2001 bis 2009 der 43. Präsident der Vereinigten Staaten.

Nach Unternehmertätigkeit in der Ölindustrie bekleidete er von 1995 bis 2000 das Amt des Gouverneurs von Texas. Bei der US-Präsidentschaftswahl 2000 gewann er gegen den Demokraten und damals amtierenden Vizepräsidenten Al Gore und wurde 2004 wiedergewählt.



Leben




Der als Sohn von Barbara Pierce Bush und George H. W. Bush geborene George W. wuchs zusammen mit seinen vier jüngeren Geschwistern Jeb, Neil, Marvin und Dorothy in Midland und Houston auf. Eine weitere jüngere Schwester, Robin, verstarb 1953 dreijährig an Leukämie.Bush besuchte von 1961 bis 1964 die Phillips Academy, die auch sein Vater besucht hatte. Anschließend studierte er von September 1964 bis Mai 1968 Geschichte an der Yale University, wo er, ebenfalls wie sein Vater, Mitglied der Vereinigung Skull & Bones und des Studentenbundes Delta Kappa Epsilon war. Im Oktober 1965 wurde er dessen Präsident, wie zuvor ebenfalls sein Vater. 1968 schloss er sein Studium an der Yale-Universität als Bachelor in Geschichte ab. Zwischen 1972 und 1975 besuchte George W. Bush die Harvard Business School der Harvard University, wo er den Titel MBA (Master of Business Administration) erwarb. 1977 heiratete er Laura Welch. Ihre Zwillingstöchter Jenna und Barbara wurden am 25. November 1981 geboren.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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George W. Bush, 43. Präsident der USA, Gouverneur von Texas

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George W. Bush ist heute 70 Jahre alt. George W. Bush ist im Sternzeichen Krebs geboren.

Wissenswertes

2005

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wurde der Schwammkugelkäfer Agathidium bushi, der sich von Schleimpilzen ernährt, nach Bush benannt.

2001

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verlieh ihm die United States Sports Academy in Daphne die Ehrendoktorwürde.

Politik & Weltgeschehen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht mit einer Wirtschaftsdelegation Washington und unterschreibt mit US-PräsidentGeorge W. Bush ein transatlantisches Wirtschaftsbündnis.
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Der amerikanische Präsident George W. Bush trifft zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Stralsund ein.
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George W. Bush wird für seine zweite und letzte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstaltung sind immens.
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Präsidentschaftswahlen in USA: George W. Bush wird mit souveräner Mehrheit gegen seinem Gegner John F. Kerry erneut für vier Jahre zum Präsidenten gewählt
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Etwa 300.000 Menschen demonstrieren in New York City gegen die Politik von Präsident George W. Bush

Tagesgeschehen

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Bagdad/Irak: Aus Protest wirft ein irakischer Journalist bei einer Pressekonferenz mit seinen Schuhen auf US-Präsident George W. Bush, der auf seinem Abschiedsbesuch war.
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Washington/Vereinigte Staaten: Der designierte US-Präsident Barack Obama und seine Frau besichtigen erstmals seit der Wahl das Weiße Haus, seinen künftigen Amtssitz. Er folgt damit einer Einladung von George W. Bush.
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Washington/Vereinigte Staaten: Colin Powell, ehemaliger Außenminister in der Regierung Bush, hat sich bei den US-Präsidentschaftswahlen auf die Seite von Barack Obama gestellt.
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Gransee/Deutschland: Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt den amerikanischen PräsidentenGeorge W. Bush zu seinem Abschiedsbesuch im Gästehaus der Bundesregierung Schloss Meseberg in Gransee im Landkreis Oberhavel im Norden Brandenburgs.
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Ramallah/Palästinensische Autonomiegebiete: George W. Bush trifft zu seinem 1. Staatsbesuch bei Präsident Mahmud Abbas in seinem Amtssitz, der Muqataa in Ramallah ein. Bush hofft, dass es zu einem Friedensabkommen im Nahostkonflikt zwischen Palästina und Israel noch während seiner Amtszeit kommen werde. Dazu müsse Israel allerdings seine illegalen Siedlungen im Westjordanland aufgeben.

"George W. Bush" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Julian E. Zelizer: The Presidency of George W. Bush: A First Historical Assessment. Princeton University Press, Princeton 2010, ISBN 978-1-4008-3630-7
  • Robert von Rimscha: George W. Bush. Präsident in Krisenzeiten. Heyne, München, 2001, ISBN 3-453-21245-2.
  • James H. Hatfield: Das Bush-Imperium. Wie Georg W. Bush zum Präsidenten gemacht wurde. 4. Auflage. Atlantik-Verlag, Bremen, 2002 (übersetzt von Michael Schiffmann), ISBN 3-926529-42-3.
  • Eric Laurent: Die Kriege der Familie Bush. Die wahren Hintergründe des Irak-Konflikts. S. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-044850-2.
  • Jacob Weisberg (Hrsg.), Gerhard Henschel, Kathrin Passig: Voll daneben, Mr. President! Wahre Worte von George W. Bush. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek 2003, ISBN 3-499-61619-X.
  • Bob Woodward: Bush at war. Amerika im Krieg. DVA, München 2003, ISBN 3-421-05698-6.
  • Richard A. Clarke: Against All Enemies. Der Insiderbericht über Amerikas Krieg gegen den Terror. Hoffmann & Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-09478-3 (deutsche Ausgabe des gleichnamigen Buches des ehemaligen Regierungsberaters; Originaltitel: Against All Enemies: Inside America’s War on Terror – What Really Happened.)
  • Hans Leyendecker: Die Lügen des Weißen Hauses. Rowohlt, Reinbek 2004, ISBN 3-498-03920-2.
  • Peter Singer: Der Präsident des Guten und Bösen. Die Ethik George W. Bushs. Harald Fischer Verlag, Erlangen 2004, ISBN 3-89131-413-2 (Originaltitel: The President of Good and Evil).
  • Craig Unger: Die Bushs und die Sauds. Öl, Macht und Terror. Piper, München 2004, ISBN 3-492-04630-4.
  • Bob Woodward: Der Angriff. Plan of Attack. DVA, München 2004, ISBN 3-421-05787-7.
  • Peter Scholl-Latour: Weltmacht im Treibsand. Bush gegen die Ayatollahs. Ullstein, Berlin 2005, ISBN 3-548-36782-8.

Weblinks