Georgskirche (Wien)

Die Georgskirche, auch Griechenkirche St. Georg, ist eine orthodoxe Kirche im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt am Hafnersteig im ehemaligen „Griechenviertel“.

Die Kirchliche Gemeinde zum heiligen Georg ist die Vertretung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel in der Griechisch-orientalischen Kirche in Österreich, während die Kirche zur heiligen Dreifaltigkeit am Fleischmarkt die Metropolitankathedrale der Griechisch-orthodoxen Metropolis von Austria Exarchat Ungarns und Mitteleuropas ist. So nimmt die Georgsgemeinde am Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich teil.

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1718

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Griechengasse, 1862 benannt nach den hier im Griechenviertel ansässigen griechischen Kaufleuten. Vor allem die nach dem Frieden von Passarowitz abgeschlossenen Handelsverträge mit dem Osmanischen Reich ermöglichten Griechen den Weg in den Donauraum. 1815 lebten etwa 4.000 Griechen in Wien. Im Griechenviertel befinden sich die orthodoxeGeorgskirche und die Griechenkirche zur heiligen Dreifaltigkeit sowie das Traditionslokal Griechenbeisl, eine einst von Griechen besuchte Taverne. Prominente Griechen in Wien waren u. a. die Unternehmer Nikolaus Dumba (siehe die Dumbastraße) und Georg Simon von Sina (siehe die Sinagasse im 22.? Bezirk, Donaustadt). Die Gasse hieß zuvor Krongasse (nach dem Hausschild „Zu der guldein Kron“). Für Teile der Gasse finden sich auch die früheren Bezeichnungen Hinter dem alten Fleischmarkt auf der Höhe, Hinter St. Laurenz bei den Hafnern, Als man unter die Hafner geht, Auf der Muster und Auf der Burger Musterung (nach der Musterung der Bürger des Stubenviertels für das militärische Aufgebot). (Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt)

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