Antike

251 n. Chr.

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Römisches Reich: Frühjahr: Goten, Gepiden und Karpen überqueren erstmals in großer Zahl die Donau und plündern römische Städte in der römischen Provinz Dacia (Dakien), anschließend auch in Moesia (Mösien), Thracia (Thrakien) und Illyricum (Illyrien). Es beginnt der so genannte „Gotensturm“. Als die Karpen die Stadt Nikopolis belagern, werden sie von der römischen Armee unter Decius und Herennius Etruscus überrascht und vertrieben. Die weitgehend unverteidigte Provinz Moesia inferior (Niedermösien) wird währenddessen Ziel der gotischen Krieger unter König Kniva. Die Römer können nicht verhindern, dass Philippopolis in die Hand der Goten fällt.

Politik & Weltgeschehen

567 n. Chr.

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Die mit den Awaren verbündeten Langobarden unter Alboin greifen die Gepiden unter Kunimund an. Kunimund stellt sich mit seiner Hauptstreitmacht den Langobarden, die das Gepidenheer vernichten; auch Kunimund kommt ums Leben, aus seinem Schädel lässt Alboin eine Trinkschale fertigen. Alboin nimmt Kunimunds Tochter Rosamunde zur Frau. Das ehemalige Stammesgebiet zwischen Donau und Karpaten fällt nun vertragsgemäß an die Awaren. Da diese bald darauf mit Plünderungszügen auf dem Balkan beginnen, ziehen die Langobarden wie geplant nach Italien ab.

546 n. Chr.

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Ostrom schließt ein Bündnis mit den Langobarden gegen die Gepiden.

Europa

560 n. Chr.

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um 560: Kunimund folgt seinem Vater Turisind auf den Thron des Gepidenreiches.

547 n. Chr.

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Die Langobarden verlegen ihren Siedlungsraum um 547 an die Save und untere Donau nach Pannonien, woraufhin ein Krieg mit den dort heimischen Gepiden unter Turisind ausbricht. Die Langobarden werden dabei von oströmischen Truppen unterstützt.

541 n. Chr.

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In der Führung der Ostgoten, die sich mühsam in Oberitalien gegen das oströmische Heer behaupten, kommt es zu Krisenerscheinungen: Der Nachfolger des Witichis, Hildebad, regiert nur gut ein Jahr, ehe er bei einem Bankett von einem Gepiden ermordet wird. Auf ihn folgt Erarich, ein Rugier, der vom ostgotischen Adel nicht anerkannt wird und daher noch 541 abtreten muss. Schließlich wird Totila, der Neffe des Hildebad neuer Führer der Ostgoten. Ihm gelingt schließlich eine Stärkung des Widerstandswillens seines Volkes, zumal Kaiser Justinian I. einen Teil seiner Truppen zum Kampf gegen die Sassaniden abziehen muss.

488 n. Chr.

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Die Gepiden erobern Belgrad.

291 n. Chr.

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Mittelmeerraum: In der aufgegebenen römischen Provinz Dakien kämpfen Taifalen und Terwinger gegen Vandalen und Gepiden um die Vorherrschaft in der Region.

Ereignisse

567 n. Chr.

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Die Langobarden vernichten zusammen mit den Awaren das Gepidenreich. (6. Jahrhundert)

566 n. Chr.

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Zunehmende Rivalität zwischen den Langobarden unter Alboin und den Gepiden unter Kunimund. Auch das Oströmische Reich schaltet sich ein und besetzt die von den Langobarden beanspruchte Festung Sirmium. Um sie als Bündnispartner gegen Ostrom und die Gepiden zu gewinnen, nimmt Alboin Kontakt zu den Awaren auf.

504 n. Chr.

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Die Ostgoten unter Theoderich dem Großen besiegen die Gepiden und erobern dabei Sirmium nahe der Save-Mündung.

469 n. Chr.

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Ostgoten und Gepiden liefern sich die Schlacht an der Bolia; in der Folge weichen die Ostgoten vor dem Druck der Gepiden nach Süden und Westen aus.

454 n. Chr.

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In der Schlacht am Nedao gelingt es den Gepiden unter Ardarich und den mit ihnen verbündeten Völkern der Skiren, Rugier, Sueben, Heruler und Ostgoten die Reste der Hunnen unter Attilas Sohn Ellac und dessen Brüdern endgültig aus Ungarn zu vertreiben. 30.000 Hunnen, unter ihnen Ellac, finden den Tod. Die Ostgoten unter Walamar bzw. Theodemir werden rechts der Donau im oströmischen Reich angesiedelt.

"Gepiden" in den Nachrichten