Gerechtigkeit

Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: διϰαιοσύνη dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet seit der antiken Philosophie in ihrem Kern eine menschliche Tugend, siehe Gerechtigkeitstheorien. Gerechtigkeit ist nach dieser klassischen Auffassung ein Maßstab für ein individuelles menschliches Verhalten.

Die Grundbedingung dafür, dass ein menschliches Verhalten als gerecht gilt, ist, dass Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt wird. Wobei in dieser Grunddefinition offen bleibt, nach welchen Wertmaßstäben zwei Einzelfälle als zueinander gleich oder ungleich zu gelten haben.

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Geboren & Gestorben

1979

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Geboren: Neotopia wird geboren. Neotopia ist ein zweisprachiger Atlas der Schweizer Grafikerin Manuela Pfrunder aus dem Jahr 2002, der eine utopische, gerechte und egalitäre Welt vorstellt.
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Geboren: Felix Ekardt wird in West-Berlin geboren. Felix Ekardt ist ein deutscher Jurist, Philosoph und Soziologe. Ekardt setzt sich insbesondere mit der Theorie der Gerechtigkeit, mit der Theorie der Nachhaltigkeit, mit der Klimapolitik und mit Fragen der politischen Steuerung in der Weltgesellschaft auseinander.
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Geboren: Detlef Fetchenhauer wird in Aachen geboren. Detlef Fetchenhauer ist ein deutscher Psychologe und Soziologe. Er hat einen Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln inne. Seine Forschungsgebiete sind Evolutionspsychologie, Vertrauen, Prosoziales Verhalten und Antisoziales Verhalten, Gerechtigkeit, Determinanten von Lebenszufriedenheit und Ökonomische Laientheorien.
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Gestorben: Gustav Radbruch stirbt in Heidelberg. Gustav Radbruch war in der Zeit der Weimarer Republik Reichsminister der Justiz. Er gilt als einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen des 20.?Jahrhunderts. Daneben genoss er auch als Strafrechtler, Kriminalpolitiker, Rechtshistoriker, Biograph und Essayist international großes Ansehen. Seine Hauptwerke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für Radbruch ist das Recht eine wertbezogene, an der Idee der Gerechtigkeit auszurichtende Realität, die zum Gebiet der Kultur gehört, und damit zwischen Natur und Ideal steht.
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Geboren: Gustav Radbruch wird in Lübeck geboren. Gustav Radbruch war in der Zeit der Weimarer Republik Reichsminister der Justiz. Er gilt als einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen des 20.?Jahrhunderts. Daneben genoss er auch als Strafrechtler, Kriminalpolitiker, Rechtshistoriker, Biograph und Essayist international großes Ansehen. Seine Hauptwerke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für Radbruch ist das Recht eine wertbezogene, an der Idee der Gerechtigkeit auszurichtende Realität, die zum Gebiet der Kultur gehört, und damit zwischen Natur und Ideal steht.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1991

Organisation von Tagungen im internationalen Kontext:
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Kolloquium Soziologische Theorien von Recht und Gerechtigkeit (zus. mit der Theoriesektion), Kassel (Werner Gephart)

1926

Werk:
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Sandsteinfiguren Gerechtigkeit und Weisheit am Rathaus in Sohland an der Spree (Georg Türke)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2009

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Film: Verso (Eigenschreibweise: VEЯSO, im deutschsprachigen Raum auch Verso -Revenge is a State of Mind) ist ein Schweizer Spielfilm, der 2009 in die Kinos kam. Es handelt sich um einen Psychothriller, der in der Gegenwart spielt, im Umfeld von Polizei und mafiösen Organisationen angelegt ist und Themen wie Rache und Gerechtigkeit behandelt. Verso entstand unter der Regie von Xavier Ruiz, der auch an der Produktion und dem Drehbuch beteiligt war und als Cutter fungierte.

Stab:
Regie: Xavier Ruiz
Drehbuch: Nicholas Cuthbert
Xavier Ruiz
Produktion: Xavier Ruiz
Donato Rotunno
Eric Tavitian
Musik: Tom Bimmermann
Kamera: Gregory Pédat
Schnitt: Jean-Paul Cardinaux
Xavier Ruiz

Besetzung: Laurent Lucas, Carlos Leal, Arben Bajraktaraj, Andres Andrekson, Chloé Coulloud, André Oumansky, Barthélemy Grossmann, Delphine Chanéac, Hérve Sogne, Jean-François Wolff, Nicole Max, Julie Nicolet, Isabelle Caillat, Raphaël Tschudi, Olivier Perez, David Valere, Jacques Michel, Aurélie Corrigan

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