Geschichte Brandenburgs

Die Geschichte Brandenburgs erstreckt sich über mehr als tausend Jahre. Dieser lange Zeitraum ist von vielen Brüchen gekennzeichnet.

Der germanischen Frühbesiedlung, die im 5. Jahrhundert im Zuge der Völkerwanderung stark zurückging, folgten ab dem 6. Jahrhundert von Südosten (Lausitz) her slawische Stämme, die sich in dem weitgehend menschenleeren Gebiet niederließen und im späten 7. Jahrhundert den Berliner Raum erreichten (Siedlungsspuren in Marzahn um 700). Dieser slawischen Besiedlungswelle folgten zwei deutsche Expansionen: eine erste noch nicht dauerhaft erfolgreiche ab 928 und eine zweite (Ostsiedlung durch deutsche Siedler) ab 1157. Die Wiederinbesitznahme der ererbten Burg Brandenburg durch Albrecht den Bären am 11. Juni 1157 gilt als Geburtsstunde der Markgrafschaft Brandenburg. Der Markgrafschaft folgte die Erhebung zum Kurfürstentum Brandenburg im Jahre 1356, später – infolge der Personalunion und später folgenden Realunion mit dem Herzogtum Preußen – war die Mark Brandenburg die territoriale Mitte des preußischen Staates. Nach der Umwandlung in eine Provinz im Jahre 1815 wurde Brandenburg schließlich 1947 im Zuge der Auflösung Preußens als Land Brandenburg neu gegründet, jedoch schon 1952 wieder aufgelöst und im Wesentlichen auf die neuen Bezirke Bezirk Potsdam, Bezirk Frankfurt (Oder) und Bezirk Cottbus aufgeteilt.

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Wolfgang Ribbe wird in Berlin geboren. Wolfgang Ribbe ist ein deutscher Historiker, der zahlreiche Arbeiten vor allem zur Geschichte Berlins und Brandenburgs vorgelegt hat. Er war von 1996 bis 2009 Vorsitzender der Historischen Kommission zu Berlin.

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