Geschichte Spaniens

Die Geschichte Spaniens im Sinne einer menschlichen Besiedlung reicht 1,4 Millionen Jahre zurück. Der Neandertaler verschwand wohl vor 45.000 Jahren, möglicherweise ohne dem modernen Menschen begegnet zu sein. Das Neolithikum (ab dem 6. Jahrtausend v. Chr.), der Übergang von der aneignenden Lebensweise der Jäger, Fischer und Sammler zur produzierenden, letztlich bäuerlichen Lebensweise setzte durch Zuwanderung aus dem zentralen Mittelmeer ein.

Ab dem 10. Jahrhundert v. Chr. ist der Handel phönizischer Seefahrer mit den südspanischen Küstenregionen nachweisbar. Spätestens ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. gründeten sie Kolonien, die als Basen für den Handel dienten; später folgten Griechen, vor allem aus dem phokäischen Massalia. Im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. gelangten keltische Stämme vom Norden auf die Halbinsel und vermischten sich in den nördlichen und westlichen Regionen mit den einheimischen Iberern (siehe Keltiberer). Während der Punischen Kriege eroberten die auf die Phönizier zurückgehenden Karthager weite Teile des Südens und des Ostens der Halbinsel. Nach der Niederlage Karthagos eroberten die Römer in einem langen Prozess die gesamte Halbinsel. Die Provinz Hispania entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil des Römischen Reiches.

mehr zu "Geschichte Spaniens" in der Wikipedia: Geschichte Spaniens

Weitere Ereignisse in Europa

thumbnail
Der Goldene Bund der 12 katholischen Orte der Alten Eidgenossenschaft schließt eine Allianz mit Spanien.
thumbnail
Nach dem Tod Ferdinands II. wird sein Sohn Karl I. König von Spanien. Damit beginnt der Jahrhunderte währende Gegensatz zu Frankreich, das sich von den Habsburgern „umzingelt“ sieht.

Europa

thumbnail
Karl IV. übernimmt in Spanien nach dem Tod seines Vaters Karl III. die Regentschaft.
thumbnail
Mit dem entscheidenden Sieg Spaniens in der Schlacht bei Saint-Quentin steht der jahrzehntealte Habsburgisch-Französische Konflikt vor seinem Ende.
thumbnail
/12. Juli: Vier Tage nach dem Tod des spanischen Infanten Don Carlos stirbt seine Mutter Maria von Portugal im Kindbett.

Europa & Mittelmeerraum

thumbnail
Nach Abschluss eines Vertrages mit Frankreich erhält Spanien ein Einflussgebiet im Norden Marokkos. Um Tanger wird ein internationales entmilitarisiertes Gebiet eingerichtet.
thumbnail
Der spanische Ministerpräsident José Canalejas Méndez wird auf der Puerta del Sol in Madrid von dem Anarchisten Manuel Pardiñas Serrano ermordet. Manuel García Prieto übernimmt interimistisch die Aufgaben des Ministerpräsidenten.

Süd- & Westeuropa

thumbnail
Der seit 1635 geführte Pyrenäenkrieg zwischen Frankreich und Spanien wird auf der Isla de los Faisanes mit dem so genannten Pyrenäenfrieden beendet. Spanien muss Teile des Artois, Flanderns, des Hennegaus und Luxemburgs sowie Nordkatalonien an Frankreich abtreten. Auch Roussillon fällt an Frankreich. Die Pyrenäen werden als neue Grenze zwischen den beiden Ländern festgelegt. Außerdem wird Maria Theresia, die Tochter König Philipps IV. von Spanien, mit Ludwig XIV. von Frankreich verheiratet. Der Pyrenäenfrieden markiert die Ablösung Spaniens als stärkste europäische Landmacht durch Frankreich.

1659

thumbnail
Spanien intensiviert nach dem Friedensschluss den seit 1640 schwelenden Restaurationskrieg gegen Portugal um spanische Ansprüche auf den portugiesischen Thron. Frankreich unterstützt Portugal jedoch hinter den Kulissen weiter gegen den bisherigen Kriegsgegner. Auch von England, das sich mit Spanien seit 1655 im Krieg befindet, erhält Portugal finanzielle und strategische Unterstützung.

"Geschichte Spaniens" in den Nachrichten